• 18.07.2016, 10:26:59
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FPÖ-Höbart: 18 Millionen Euro-Vergleich in der Causa „Süd Tower Vösendorf“ ist ein Schlag ins Gesicht gegen alle Vösendorfer Bürger

FPÖ NÖ wird alle Hebel zur Klärung und Untersuchung dieser Causa in Bewegung setzen

Utl.: FPÖ NÖ wird alle Hebel zur Klärung und Untersuchung dieser
Causa in Bewegung setzen =

Vösendorf (OTS) - Als empörend bezeichnet der gf. Landesparteiobmann
der FPÖ Niederösterreich, Nationalrat Ing. Christian Höbart, den von
der SPÖ-Bürgermeisterin Andrea Stipkovits völlig intransparent und
klammheimlich ausverhandelten und durch den Gemeinderat gepeitschten
außergerichtlichen Vergleich in der Causa "Süd Tower Vösendorf“, der
die Vösendorfer Bürger nun deutlich über 20 Millionen Euro kosten
wird.

Was war geschehen? Im Jahr 2006 schloss die von der SPÖ mit absoluter
Mehrheit geführte Marktgemeinde Vösendorf einen Vertrag mit einer
Immobilienentwicklungsgesellschaft ab, dieser von Kronister & Co und
im damaligen Gemeinderat - auch unter Zustimmung der heutigen
Bürgermeisterin Stipkovits - beschlossene Kaufvertrag sicherte dieser
Gesellschaft eine Fläche an Triesterstraße von etwas mehr als 5.500
m2 zu, um einen 160m hohen Büroturm errichten zu können.

Mit dem Kaufvertrag wurde seitens der sozialistischen Gemeindeführung
dieser Immobilienentwicklungsgesellschaft versprochen, die Bauklasse
so anzupassen, dass dieser Büroturm errichtet werden kann, auch ein
Baubescheid wurde damals in weiterer Folge erlassen. Dieser
Kaufvertrag wurde von der damaligen SPÖ NÖ-Parteichefin und
zuständigen Landesrätin Heidemarie Onodi genehmigt, obwohl der von
der Marktgemeinde Vösendorf erteilte Baubescheid wenige Tage vorher
vom Land NÖ aufgehoben wurde.
Das gesamte Projekt widersprach der NÖ Bauordnung, der Baubescheid
von der Gemeinde wurde von der Bezirkshauptmannschaft Mödling und -
wie erwähnt - dem Land NÖ aufgehoben.

Ab dem Jahr 2008 entbrannte ein Rechtsstreit zwischen der
Immobilienentwicklungsgesellschaft und der Marktgemeinde Vösendorf,
die Immobilienentwicklungsgesellschaft gewann in sämtlichen
Instanzen, das Versagen der damaligen, sozialistischen Ortsregierung
wurde offenkundig.

„Ein von der damaligen, sozialistischen Ortsregierung vermasseltes
Bauprojekt, wo ohne Zustimmung von der Bezirks- und Landesbaubehörde
Verträge mit der Immobilienentwicklungsgesellschaft abgeschlossen
wurden, kostet nun die Vösendorfer Bürger deutlich mehr als 20
Millionen Euro Schadenersatz, Verfahrenskosten und
Darlehensfinanzierungskosten. Die FPÖ NÖ wird nun in aller Ruhe und
Klarheit diese Causa prüfen und entsprechende Schritte überlegen. So
locker flockig werden die verantwortlichen Personen nicht davon
kommen, wenn nun die schon grob fahrlässig verursachten Kosten in
Millionenhöhe auf die Vösendorfer Bevölkerung abgewälzt werden.“, so
Höbart.

Der Vösendorfer FPÖ-Gemeinderat Michael Liebl, der Licht ins Dunkel
dieses Sachverhaltes bringen möchte, dazu: „Unerhört, wenn sich nun
Frau Bürgermeister Stipkovits als ‚Retterin des Vösendorfer
Abendlandes‘ geriert und weit über 20 Millionen
Gesamtkostenüberwälzung auf die Vösendorfer Bürger als Erfolg
verkaufen möchte. Statt in dringend notwendige Zukunftsprojekte in
Vösendorf müssen nun die Bürger tief in die Gebührentasche greifen,
um diesen sozialistischen Skandal ausbaden zu können. Hier werden wir
als FPÖ bestimmt nicht mitspielen und werden nichts unversucht
lassen, den von der SPÖ verursachten Schaden von der Vösendorfer
Bevölkerung fernzuhalten.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

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