NEOS: Zentralmatura abschlanken – dafür wirklich zentral und vergleichbar

Strolz: „Zentral sollen nur Kernfächer, die für die Hochschulreife notwendig sind, geprüft werden. Schulen erhalten Freiräume, standortspezifische Inhalte selbst zu prüfen“

Wien (OTS) - „Von NEOS gibt es ein klares Bekenntnis zur Zentralmatura. Sie ist notwendig für eine qualitätsvolle Entwicklung des österreichischen Schulwesens. Umso mehr muss die Zentralmatura weiterentwickelt werden, damit eine echte Vergleichbarkeit der Schulen möglich gemacht wird“, betont NEOS Klubobmann und Bildungssprecher Matthias Strolz heute anlässlich der „Aktuellen Stunde“ im Parlament. Bisher gibt es an unterschiedlichen Schulstandorten sehr unterschiedliche Ausgangssituationen für die Zentralmatura. Die 72 verschiedenen Prüfungsätze verhindern, dass eine Vergleichbarkeit möglich gemacht wird. Viele schulstandortspezifische Regelungen, beispielsweise was den Einsatz technischer Hilfsmittel betrifft, machen die Prüfung nicht mehr zentral.

„Wir müssen die Zentralmatura wieder abschlanken. Der klare Fokus muss auf den Kernfächern liegen, die für die Hochschulreife benötigt werden. Gleichzeitig muss die Prüfung in einem schulfernen Raum stattfinden und extern bewertet werden“, fasst Strolz den NEOS-Vorschlag zusammen. Die mündlichen Kompensationsprüfungen sollen durch eine schriftliche Wiederholungsmöglichkeit ersetzt werden. Gleichzeitig wird den Schulen ausreichen Freiraum gewährt, schulstandortspezifischen Inhalte selbst abzuprüfen. „Spätestens dann ist es auch wirklich sinnvoll, die Ergebnisse der Schulen öffentlich zu machen, dann kann eine echte Vergleichbarkeit hergestellt werden“, so Strolz.

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