Bundesrat – Grimling: Novelle zum Studienförderungsgesetz bringt Verbesserungen für Studierende

Trend zu späterem Studienbeginn – Neuerungen im Beihilfensystem

Wien (OTS/SK) - „Die vorliegende Novelle zum Studienförderungsgesetz bringt Verbesserungen für viele Studierende. Ein wichtiges Ziel der Bildungspolitik muss es sein, dass es auch nach einigen Jahren der Berufstätigkeit möglich sein soll, eine universitäre Ausbildung beginnen zu können“, so SPÖ-Bundesrätin Elisabeth Grimling heute, Donnerstag, im Bundesrat. ****

„Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt nämlich, dass immer mehr AbsolventInnen erst einige Jahre nach der Matura in ein Studium einsteigen. Das ist auch auf private Gründe zurückzuführen, deren Ursachen meist im sozialen und finanziellen Bereich zu finden sind“, erklärt Grimling und führt aus: „Viele Studierende kommen aus Familien niedriger Einkommensschichten. Für diese Gruppe sind soziale Förderungen von besonderer Bedeutung.“

Die SPÖ-Bundesrätin nennt einige Neuerungen: „Über 27-jährige Studierende werden künftig die Höchststudienbeihilfe beziehen können und einen monatlichen Zuschlag von 30 Euro erhalten - unabhängig vom Wohnsitz der Eltern. Die kommende Gleichstellung von Freiwilligendiensten nach dem Freiwilligengesetz mit dem Präsenz- und Zivildienst ist zudem für die Anrechnung bei Selbsterhalterstipendien wichtig.“ (Schluss) mb/pm/mp

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