• 30.06.2016, 12:12:02
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Leopold Museum: Erfolgreiche Wilhelm Lehmbruck-Ausstellung geht ins Finale

Leopold Museum Wien, April 2016 Wilhelm Lehmbruck
(1881-1919), Kniende, 1911, Nachlass W. Lehmbruck,
Ausstellungsansicht, Leopold Museum

Wien (OTS) - Noch bis einschließlich Montag 4. Juli 2016 ist die
Schau über Wilhelm Lehmbruck, den bedeutendsten expressionistischen
Bildhauer, im Leopold Museum zu sehen. Mit rund 50 Skulpturen und
zirka 90 Gemälden, Zeichnungen und Radierungen ist die Ausstellung
die erste umfassende Lehmbruck-Retrospektive in Österreich. Weit mehr
als 90.000 Besucher_innen haben die Lehmbruck-Schau bereits besucht.

Hans-Peter Wipplinger, museologischer Direktor des Leopold Museum:
„In eindrucksvollen Werkgruppen, die alle zentralen Exponate Wilhelm
Lehmbrucks, wie etwa die „Kniende“ (1911), den „Emporsteigenden
Jüngling“ (1913/14), die „Große Sinnende“ (1913), den „Gestürzten“
(1915) oder den „Kopf eines Denkers" (1918) beinhalten, wird die
Genese seines Oeuvres eindrucksvoll nachvollziehbar gemacht.“ Der
Direktor des Leopold Museum richtet mit den beiden gemeinsam
eröffneten Ausstellungen „Wilhelm Lehmbruck. Retrospektive“ und
„Berlinde De Bruyckere. Suture“ (bis 5. September) den Fokus bewusst
auf zwei herausragende Positionen der Skulptur des 20. und 21.
Jahrhundert.

Lehmbrucks Schaffen werden Werke seiner Weggefährten und Zeitgenossen
wie Auguste Rodin, Aristide Maillol, Alexander Archipenko, Constantin
Brâncuși, Amedeo Modigliani oder Egon Schiele gegenübergestellt.
Darüber hinaus sind Arbeiten des bedeutenden Aktionskünstlers und
Bildhauers Joseph Beuys — selbst ein großer Lehmbruck-Bewunder und
Wilhelm Lehmbruck-Preisträger — sowie zwei der eindrücklichen
Wachsskulpturen Berlinde De Bruyckeres zu sehen, welche eine
behutsame Verbindung zur Berlinde De Bruyckere-Ausstellung
darstellen. Die Möglichkeit mit Lehmbruck einen der innovativsten und
visionärsten Künstler des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken und mit
Berlinde De Bruyckere einer der international bekanntesten
Bildhauerinnen der Gegenwart zu begegnen, wurde von den
Ausstellungsbesucher_innen und Medien gleichermaßen begeistert
aufgenommen: Die Kommentare in den Medien reichen von „Furioser
Auftakt“ oder „Verstörungspotential“ bis hin zu „Fulminanter
Einstand“ und „Gekonnte Schau“.

Die starke innerliche Beseeltheit von Lehmbrucks Skulpturen ist
künstlerischer Spiegel der Gefühle eines ebenso außergewöhnlichen wie
sensiblen und verletzlichen Künstlers. Die Humanität und Tiefe im
Schaffen von Wilhelm Lehmbruck, so etwa im „Gestürzten“, dem
vielleicht beeindruckendsten Antikriegsmahnmal, zeigt ein Oeuvre, das
sich auch aus gegenwärtiger Perspektive durch größte Relevanz und —
gerade angesichts der aktuellen weltpolitischen Ereignisse —
ungebrochener Aktualität auszeichnet.

Die Wilhelm Lehmbruck-Ausstellung entstand in Kooperation mit dem
Lehmbruck Museum, Duisburg, das zahlreiche wichtige Leihgaben zur
Verfügung gestellt hat. Auch die Familie Lehmbruck und andere private
Leihgeber_innen haben die Ausstellung mit Leihgaben unterstützt, ohne
die diese erfolgreiche und umfassendste je in Österreich gezeigte
Lehmbruck-Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.

Wilhelm Lehmbruck. Retrospektive
bis Mo, 4. Juli 2016, täglich 10-18 Uhr

Öffentliche Überblicksführung zur Ausstellung am So, 3. Juli 2016, 15
Uhr

Berlinde De Bruyckere. Suture
bis Mo 5. September 2016, täglich 10-18 Uhr.
Di, 1. September geschlossen

Kurator_innenführung mit Stephanie Damianitsch zur Ausstellung am Do,
14. Juli 2016 und Do, 11. August 2016, 18 Uhr

Dialogführung. Berlinde De Bruyckere und Kuratorin Stephanie
Damianitsch am Sa, 23. Juli 2016, 15 Uhr

Performance Romeu Runa "Sibylle"
Ein Konzept in Zusammenarbeit mit Berlinde De Bruyckere.
Eine Kooperation mit dem ImPulsTanz Festival.
Sa, 23. Juli 2016, 16.30 Uhr

Weitere Informationen:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160408_OTS0171

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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