GSK legt Zahlungen an Ärzte und Institutionen offen: Transparenz schafft Vertrauen

Wien (OTS) -

  • GlaxoSmithKline (GSK) strebt konsequent individuelle Offenlegung an
  • „No consent - no contract“ Position
  • Impulsgeber GSK ist Mitglied von Transparency International Österreich
  • Alle GSK Transparenzinitiativen auf http://at.gsk.com/de-at/transparenzberichte/

Vertrauen erhöhen
Die Erwartungen der Zivilgesellschaft an die Zusammenarbeit zwischen Industrie und verschreibenden Ärzten haben sich grundlegend weiterentwickelt. Um diesen gesteigerten Erwartungen nach Transparenz und Integrität zu entsprechen und das Vertrauen zu erhöhen hat das britische Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) deshalb bereits vor vielen Jahren eine Reihe von – großteils freiwilligen - Initiativen ergriffen, die für mehr Transparenz sorgen und hohen ethischen Standards entsprechen. So veröffentlicht GSK z.B. seit 2006 alle Zahlungen an Patientengruppen und seit 2000 die Ergebnisse aller klinischen GSK Studien im Internet, unabhängig vom Ergebnis.

Meilenstein Transparenz-Initiative
Pharmaunternehmen legen ab 30.6. erstmals geldwerte Leistungen an Angehörige und Institutionen der medizinischen Fachkreise offen. Die industrieweite Transparenz-Initiative EFPIA Disclosure Code (und der Pharmig Verhaltenskodex) verpflichtet Pharmunternehmen alle Leistungen an Ärzte und Institutionen der Fachkreise jährlich - erstmals ab 30.6.2016 (für den Leistungszeitraum/das Kalenderjahr 2015) - auf ihren Websites offenzulegen. Dieser Schritt stellt für die gesamte Pharmabranche und die Gesellschaft einen Meilenstein in Richtung Transparenz dar.*

Impulsgeber GSK legt offen
Der GSK Offenlegungsbericht sowie Erläuterungen zur Methodik des Berichts sind ab sofort auf der internationalen Website www.gsk.com (http://www.gsk.com/en-gb/healthcare-professionals/disclosure-of-payments-made-to-hcps/europe/austria/#deutsch) publiziert und öffentlich zugänglich. Der Zugang zum Bericht ist auch über die lokale GSK Website www.gsk.at (Bereich http://at.gsk.com/de-at/transparenzberichte/) möglich.

GSK folgt EFPIA Disclosure Code in eigentlicher Zielsetzung: Namentliche Offenlegung
Künftig offengelegt werden alle geldwerten Leistungen an Angehörige der medizinischen Fachkreise (z.B. Vortragshonorare, Beratungsleistungen, Marktforschung), Unterstützungen und Sponsorings von unabhängigen Projekten von medizinischen Institutionen, sowie Forschung und Entwicklung (z.B. Klinische Studien).

Laut EFPIA Disclosure Code werden alle Beiträge für Forschung und Entwicklung aggregiert, also zusammengefasst dargestellt. In allen anderen Bereichen ist eine individuelle, also namentliche Veröffentlichung oberstes Ziel.

GSK beteiligt sich an der Transparenz-Initiative in seiner eigentlichen Zielsetzung (EFPIA disclosure code: http://transparency.efpia.eu/the-efpia-code-2, Section 3.01.) und verfolgt hier konsequent die Position zur Veröffentlichung von geldwerten Leistungen auf individueller Ebene (d.h. namentliche Nennung).

GSK verfolgt „No consent - no contract“ Prinzip: Vertrag nur nach Zustimmung zur Veröffentlichung
GSK schließt bereits seit 2015 nur mehr mit jenen Ärzten und Institutionen Verträge über Leistungen ab, die auch einer namentlichen Offenlegung von Zahlungen zustimmen.

Ärzte und Institutionen, die mit GSK in einem Leistungsverhältnis stehen, erhalten vierteljährlich eine genaue Aufstellung ihrer geldwerten Leistungen, um somit einen klaren Überblick über die tatsächliche Veröffentlichung zu bekommen.

„Wir verstärken das Bestreben nach Transparenz, indem wir alle geldwerten Leistungen, die durch die notwendige und wichtige Zusammenarbeit mit Angehörigen und Institutionen medizinischer Fachkreise entstehen, individuell veröffentlichen. Als Teil unseres kontinuierlichen Weges hin zu größerer Transparenz unterstützen wir die EFPIA- und Pharmig-Initiative als wichtigen Schritt in die richtige Richtung für die Industrie und die Gesellschaft. Deswegen implementieren wir den Code in seiner eigentlichen Zielsetzung und Absicht, d.h. wir sehen eine individuelle (namentliche) Veröffentlichung als Standard und betrachten eine aggregierte (d.h. nicht namentliche, sondern zusammengefasste) Veröffentlichung nur als Ausnahme. Die Zusammenarbeit und Partnerschaft ist uns sehr wichtig. Aber wir leben eine strikte NCNC Position (no consent, no contract), d.h. NCNC ist sozusagen Teil unserer “Geschäftsbedingungen”. Wir glauben, dass dies die richtige Reaktion auf die veränderten Erwartungen der Gesellschaft an unsere Branche ist und mehr Vertrauen schaffen wird, und hoffen, dass sich auch andere Unternehmen in Österreich dieser Vorgehensweise anschließen.“, so Dr. Antti Kourula, Geschäftsführer von GSK Österreich.

Zusammenarbeit ist unerlässlich – und streng geregelt
Die Partnerschaft und Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie mit Angehörigen und Institutionen der Fachkreise ist notwendig, um den medizinischen Fortschritt voranzutreiben, und um Therapieoptionen für Patienten stetig zu verbessern. Diese Zusammenarbeit ist streng geregelt. Als Basis für die Zusammenarbeit dienen gesetzliche und ethische Vorgaben, die im Pharmig VHC und für GSK in einem eigenen Verhaltenskodex festgelegt sind.

GSK hat seine Zusammenarbeit mit Ärzten grundlegend reformiert
Mit der aktuellen Transparenzinitiative setzt GSK seinen Weg, der vor über 10 Jahren eingeschlagen wurde, konsequent fort. Nach der Offenlegung von Studiendaten, Offenlegung von Zahlungen an Patientenorganisationen, einem Geschenkverbot und einer strengen Musterregelung, implementierte GSK ab Jänner 2015 ein neues umsatzunabhängiges Entlohnungssystem für den Außendienst.

Mit 1. Jänner 2016 hat GSK alle direkten Zahlungen sowie jede andere Form einer geldwerten Leistung an Angehörige der medizinischen Fachkreise für Vorträge zu GSK Arzneimitteln beendet. GSK arbeitet jedoch weiterhin mit Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften zusammen. GSK honoriert weiterhin Dienstleistungen von Angehörigen medizinischer Fachkreise, z.B. die von GSK unterstützte klinische Forschung, Expertenmeinungen und Marktforschung, und unterstützt z.B. unabhängige Fortbildungsprojekte von Institutionen. GSK verstärkt das Bestreben nach Transparenz, indem diese limitierten und fokussierten Zahlungen veröffentlicht werden.

Über GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. GSK unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. So besteht z.B. seit 2013 eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.at und www.gsk.com. GSK Österreich ist seit 2013 Mitglied von Transparency International Austrian Chapter und als Leitbetrieb Austria zertifiziert

Kontakt
Dr. Alexander Barousch
Medical Director
Tel. 01/970 75 0
alexander.h.barousch@gsk.com

GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Euro Plaza, Gebäude I, 4. Stock
1120 Wien, Wagenseilgasse 3
www.glaxosmithkline.at

Registered in England & Wales:
No. 3888792
Registered Office:
980 Great West Road
Brentford, Middlesex
TW8 9GS

AT/CPR/0022/16

Zusätzliche Informationen für Journalisten

  • * EFPIA Disclosure Code: Die Pharmafirmen des europäischen Branchenverbandes der forschenden Arzneimittelhersteller EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) haben bereits 2013 die freiwillige Initiative EFPIA Disclosure Code beschlossen. Im Jahr 2014 wurde die entsprechende Regelung in Österreich im Pharmig Verhaltenskodex aufgenommen.

Rückfragen & Kontakt:

GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Mag. Barbara Masser-Mayerl
Communications Manager, Dep. Corporate Affairs
Tel.: +43 1 970 75/518
barbara.b.masser-mayerl@gsk.com

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