• 29.06.2016, 09:38:35
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13. Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2016 ausgeschrieben

Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) prämieren zum 13. Mal sozial engagierten Journalismus in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online

Utl.: Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
(RLB NÖ-Wien) prämieren zum 13. Mal sozial engagierten
Journalismus in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online =

Wien (OTS) - Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis werden
heuer zum 13. Mal Medienschaffende für herausragende journalistische
Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Themen wie Armut, Pflege,
Flucht, Integration, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen
und Toleranz sowie Verständnis im Umgang mit Menschen an den Rändern
der Gesellschaft fördern. Der Preis wird in den vier Kategorien
Print, TV, Radio und Online vergeben. Der Medienpreis ist mit
insgesamt 20.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte
JournalistInnenpreis in Österreich.

„Bei diesem Preis geht es um Journalismus, der zur Sprache bringt,
worüber andere lieber schweigen. Und es geht darum, jenen eine Stimme
zu geben, die andernfalls nicht gehört würden“, sagt Caritas
Präsident Michael Landau im Vorfeld. „Dieser Preis ist damit all
jenen gewidmet, die für Themen einstehen, die keinen Aufschub dulden.
Das gilt umso mehr für eine Zeit, in der die Nachrichten wie das
Wetter auf uns hereinbrechen: Armut, Einsamkeit oder Arbeitslosigkeit
in Österreich, der Krieg in Syrien und eine Krise des Vertrauens
gegenüber Parteien, Institutionen, dem Staat aber auch gegenüber den
Medien selbst. In einer solchen Zeit ist guter Journalismus so
wichtig wie schon lange nicht. Ein Journalismus, der abwägt, der
einordnet und dem eine gründliche Recherche zugrunde liegt. Dieser
Journalismus ist es auch, den wir mit dem
Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis auszeichnen wollen.“

„Unbeirrt fragen, den Fokus auf das Wesentliche legen und den Dingen
auf den Grund gehen, das macht Qualitätsjournalismus aus.“, ergänzt
Generaldirektor Klaus Buchleitner (RLB NÖ-Wien). „Die Träger des
Prälat-Leopold-Ungar-Preises verbinden diese Professionalität mit der
nötigen Empathie und dem genauen und unbeirrbaren Blick auf soziale
Missstände, Ungerechtigkeit und fragwürdige gesellschaftliche
Entwicklungen. Die Qualität journalistischer Arbeit ist auch daran zu
messen, dass komplexe Sachverhalte so dargestellt werden, dass die
Geschichte für den Betrachter lebendig wird.“

Eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die zwischen 1.
September 2015 und 31. August 2016 in Österreich veröffentlicht
wurden. Die Einreichfrist endet am 1. September 2016 (Datum des
Poststempels). Pro BewerberIn können maximal drei Beiträge oder eine
Sendereihe eingereicht werden. Die Bewerbungen sind in fünffacher
Ausfertigung einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung und
die Einreichformulare sind unter www.leopold-ungar-preis.at zum
Download abrufbar.
Die PreisträgerInnen werden am 10. November 2016 in magdas HOTEL
ausgezeichnet.

Die PreisträgerInnen der letzten Jahre:
2015: Duygu Özkan (Die Presse), Monika Kalcsics (Ö1), Mirjam Unger
(ORF) und Simon Hadler (orf.at). Sonderpreis: Eva-Maria Hinterwirth
und Team (ORF)
2014: Nina Brnada (u.a. Datum, Die Furche), das Team von Dossier
(dossier.at), Christoph Feurstein (ORF Thema) und Bernt Koschuh
(Ö1/Ö3)
2013: Sandra Ernst Kaiser (diestandard.at), Peter Liska und Meryem
Citak (ORF), Edith Meinhart (Profil) sowie Roberto Talotta (Ö1)
2012: Sarah Bárci (Ö1, Moment – Leben heute), Florian Kröppel (ORF,
Kreuz & Quer), Elisabeth Steiner (Der Standard) und Alexia Weiss
(Blog auf www.wienerzeitung.at)
2011: Christian Brüser (Ö1-Hörbilder), Ulrike Gladik (online,
Bettellobby-Website), Kurt Langbein und Gottfried Derka (ORF, Kreuz &
Quer) sowie Barbara Tóth (Falter)
2010: Stefan Apfl (Falter), dastandard.at-RedakteurInnen, Isabelle
Engels (Ö1-Hörbilder) sowie Münire Inam und Ernst J. Schwarz (ORF,
Report)
2009: Rike Fochler (ORF Thema), Donja Noormofidi und Thomas Wolkinger
(Falter) sowie Doris Stoisser (Ö1 Hörbilder)
2008: Judith Brandner (Ö1, Radiokolleg), Katrin Mackowski (ORF, Kreuz
& Quer) und Martin Staudinger (Profil)
2007: Irene Brickner (Der Standard), Stefan Hauser (Radio
Stephansdom), Barbara Stöckl (ORF, Help TV) sowie Peter Zimmermann
und Katja Gasser (Ö1, Hörbilder)
2006: Dorothee Frank (Ö1), Nina Horaczek (Falter), Cornelia Krebs
(Ö1) sowie Georg Motylewicz und Christian Schüller (ORF bzw. Bayern
Alpha)
2005: Teresa Arrieta (Ö1, Journal Panorama), Wolfgang Machreich (Die
Furche) und Andrea Puschl (ORF, Thema)
2004: Florian Klenk (Falter), Ed Moschitz (ORF, Am Schauplatz) und
Regina Strassegger (ORF)

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