13. Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2016 ausgeschrieben

Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) prämieren zum 13. Mal sozial engagierten Journalismus in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online

Wien (OTS) - Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis werden heuer zum 13. Mal Medienschaffende für herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Themen wie Armut, Pflege, Flucht, Integration, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen und Toleranz sowie Verständnis im Umgang mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft fördern. Der Preis wird in den vier Kategorien Print, TV, Radio und Online vergeben. Der Medienpreis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte JournalistInnenpreis in Österreich.

„Bei diesem Preis geht es um Journalismus, der zur Sprache bringt, worüber andere lieber schweigen. Und es geht darum, jenen eine Stimme zu geben, die andernfalls nicht gehört würden“, sagt Caritas Präsident Michael Landau im Vorfeld. „Dieser Preis ist damit all jenen gewidmet, die für Themen einstehen, die keinen Aufschub dulden. Das gilt umso mehr für eine Zeit, in der die Nachrichten wie das Wetter auf uns hereinbrechen: Armut, Einsamkeit oder Arbeitslosigkeit in Österreich, der Krieg in Syrien und eine Krise des Vertrauens gegenüber Parteien, Institutionen, dem Staat aber auch gegenüber den Medien selbst. In einer solchen Zeit ist guter Journalismus so wichtig wie schon lange nicht. Ein Journalismus, der abwägt, der einordnet und dem eine gründliche Recherche zugrunde liegt. Dieser Journalismus ist es auch, den wir mit dem Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis auszeichnen wollen.“

„Unbeirrt fragen, den Fokus auf das Wesentliche legen und den Dingen auf den Grund gehen, das macht Qualitätsjournalismus aus.“, ergänzt Generaldirektor Klaus Buchleitner (RLB NÖ-Wien). „Die Träger des Prälat-Leopold-Ungar-Preises verbinden diese Professionalität mit der nötigen Empathie und dem genauen und unbeirrbaren Blick auf soziale Missstände, Ungerechtigkeit und fragwürdige gesellschaftliche Entwicklungen. Die Qualität journalistischer Arbeit ist auch daran zu messen, dass komplexe Sachverhalte so dargestellt werden, dass die Geschichte für den Betrachter lebendig wird.“

Eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die zwischen 1. September 2015 und 31. August 2016 in Österreich veröffentlicht wurden. Die Einreichfrist endet am 1. September 2016 (Datum des Poststempels). Pro BewerberIn können maximal drei Beiträge oder eine Sendereihe eingereicht werden. Die Bewerbungen sind in fünffacher Ausfertigung einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung und die Einreichformulare sind unter www.leopold-ungar-preis.at zum Download abrufbar.
Die PreisträgerInnen werden am 10. November 2016 in magdas HOTEL ausgezeichnet.

Die PreisträgerInnen der letzten Jahre:
2015: Duygu Özkan (Die Presse), Monika Kalcsics (Ö1), Mirjam Unger (ORF) und Simon Hadler (orf.at). Sonderpreis: Eva-Maria Hinterwirth und Team (ORF)
2014: Nina Brnada (u.a. Datum, Die Furche), das Team von Dossier (dossier.at), Christoph Feurstein (ORF Thema) und Bernt Koschuh (Ö1/Ö3)
2013: Sandra Ernst Kaiser (diestandard.at), Peter Liska und Meryem Citak (ORF), Edith Meinhart (Profil) sowie Roberto Talotta (Ö1) 2012: Sarah Bárci (Ö1, Moment – Leben heute), Florian Kröppel (ORF, Kreuz & Quer), Elisabeth Steiner (Der Standard) und Alexia Weiss (Blog auf www.wienerzeitung.at)
2011: Christian Brüser (Ö1-Hörbilder), Ulrike Gladik (online, Bettellobby-Website), Kurt Langbein und Gottfried Derka (ORF, Kreuz & Quer) sowie Barbara Tóth (Falter)
2010: Stefan Apfl (Falter), dastandard.at-RedakteurInnen, Isabelle Engels (Ö1-Hörbilder) sowie Münire Inam und Ernst J. Schwarz (ORF, Report)
2009: Rike Fochler (ORF Thema), Donja Noormofidi und Thomas Wolkinger (Falter) sowie Doris Stoisser (Ö1 Hörbilder)
2008: Judith Brandner (Ö1, Radiokolleg), Katrin Mackowski (ORF, Kreuz & Quer) und Martin Staudinger (Profil)
2007: Irene Brickner (Der Standard), Stefan Hauser (Radio Stephansdom), Barbara Stöckl (ORF, Help TV) sowie Peter Zimmermann und Katja Gasser (Ö1, Hörbilder)
2006: Dorothee Frank (Ö1), Nina Horaczek (Falter), Cornelia Krebs (Ö1) sowie Georg Motylewicz und Christian Schüller (ORF bzw. Bayern Alpha)
2005: Teresa Arrieta (Ö1, Journal Panorama), Wolfgang Machreich (Die Furche) und Andrea Puschl (ORF, Thema)
2004: Florian Klenk (Falter), Ed Moschitz (ORF, Am Schauplatz) und Regina Strassegger (ORF)

Rückfragen & Kontakt:

Martin Gantner
Pressesprecher, Caritas der Erzdiözese Wien
Tel.: 01-878 12-221 / Mobil: 0664/889 527 60
martin.gantner@caritas-wien.at

Dr. Michaela Stefan
Pressesprecherin, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Tel. 0043/1/21136-2419
michaela.stefan@rh.raiffeisen.at

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