NEOS: Grüne erweisen sich als Bremser der Wissenschaft

Claudia Gamon: „Autonome Universitäten sollen ihren rechtlichen Spielraum weiterhin ausschöpfen können“

Wien (OTS) - Das von den Grünen geforderte Verbot der Beteiligung öffentlicher Universitäten an Privatuniversitäten stößt bei NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon auf Unverständnis: „Ich traue den österreichischen Universitäten so viel Weitblick zu, dass sie ihre Beteiligungen an privaten Universitäten klug wählen. Denn so können zusätzliche Betätigungsfelder abgedeckt und der Anteil an Drittmitteln im heimischen Wissenschaftsbetrieb erhöht werden. Genau hier hat Österreich erwiesenermaßen einen enormen Aufholbedarf.“

Beteiligungen und die Gründung von Gesellschaften seien Erfolgsmodelle der österreichischen Forschungslandschaft, wie Gamon aufzeigt: „So sind etwa die von der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien gemeinsam betriebenen Max F. Perutz Laboratories (MFPL) ein herausragendes Beispiel für Exzellenz in der Forschung und dem Lukrieren hoher Drittmittelanteile. Ich sehe also keinen Grund, die Hochschulen in ihren Bestrebungen einzuschränken, ganz im Gegenteil. Autonome Universitäten sollen ihren rechtlichen Spielraum weiterhin ausschöpfen können.“

NEOS kritisiert in diesem Zusammenhang aber die Etablierung sogenannter Privatunis, die von den Bundesländern gegründet und finanziert werden. „Das ist eine unkoordinierte Unterwanderung der nationalen Hochschulstrategie, die den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern sehr teuer kommen. Ich denke hier etwa an die von der schwarz-grünen Tiroler Landesregierung geplante zusätzliche Medizinische Universität in Tirol. Diese Geldverschwendung auf Kosten des Wissenschaftsbudgets lehnen wir klar ab,“ so Gamon abschließend.

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