- 09.06.2016, 14:00:22
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Jank: OECD-Bericht belegt guten Weg Österreichs, ignoriert aber wissenschaftliche Erkenntnisse
ÖVP-Bildungssprecherin begrüßt Aussagen der Bildungsministerin zum Ausbau der Schulautonomie
Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin begrüßt Aussagen der Bildungsministerin
zum Ausbau der Schulautonomie =
Wien (OTS) - Eine Ausweitung der Autonomie ist dringend notwendig und
rasch in Angriff zu nehmen, begrüßte heute, Mittwoch,
ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank die Aussagen der neuen
Bildungsministerin, die Schulautonomie stärken und die
Schulleiter/innen in der Ausübung ihrer Managementaufgabe
unterstützen zu wollen. Unterstützt werde auch der Ausbau von
Nachmittagsbetreuung bzw. Ganztagsschulen. Wichtig sei aber die
Entscheidungsfreiheit und die Berücksichtigung des Bedarfs,
unterstrich die ÖVP-Abgeordnete.
„Die OECD-Studie zeigt auf, dass Österreich am richtigen Weg ist und
der Weg der Bildungsreform bestätigt wird. Das ist erfreulich“, so
Jank. Keine Übereinstimmung mit den Erkenntnissen im OECD-Bericht
sieht Jank hingegen hinsichtlich der Forderung nach einer gemeinsamen
Schule der 10- bis 14jährigen. „Damit werden wissenschaftliche
Erkenntnisse ignoriert. Die ÖVP steht für ein differenziertes Angebot
im Bildungsbereich“, hob die Abgeordnete hervor.
Viel wichtiger sei es, den Fokus auf den Kindergarten und die
Volksschule zu legen, „wie wir es mit der Schuleingangsphase neu auch
umsetzen. Es ist nicht akzeptabel, dass Kinder nach ein bis zwei
Jahren Gratis-Kindergarten kaum Deutsch sprechen und dem Unterricht
nicht folgen können, wie dies unlängst eine Lehrerin auf „dasbiber“
gebloggt hat. Hier liegt die Wurzel für Chancengerechtigkeit.“
Hinsichtlich der OECD-Kritik an der Aufrechterhaltung von kleinen
Schulen im ländlichen Raum meint Jank: „Man kann und darf nicht alles
budgetär argumentieren und über‘s Knie brechen. Diese Thematik ist
individuell zu gestalten, jedenfalls muss das Angebot die Nachfrage
befriedigen.“
(Schluss)
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