Novellierungsvorschlag zur Rinderanbindung „offenkundige Alibihandlung“

Volksanwalt Kräuter fordert Reform binnen Monatsfrist

Wien (OTS) - Der für den Tierschutz zuständige Volksanwalt Günther Kräuter forderte gestern im Rahmen des Volksanwaltschaftsausschusses im Parlament das zuständige Gesundheitsministerium auf, eine rechtskonforme Änderung der Tierhaltungsverordnung vorzulegen.

Kräuter: „Auf die klare und unmissverständliche Kritik der Volksanwaltschaft im Bericht an den National- und Bundesrat, wonach das gesetzliche Verbot der dauernden Anbindehaltung von Rindern durch eine gesetzwidrige Verordnung umgangen werden kann, folgte nun der Versuch einer offenkundigen Alibihandlung. Ich fordere daher vom Gesundheitsministerium einen gesetzeskonformen Verordnungstext noch vor der Plenardebatte zum Bericht in der ersten Juliwoche.“

Die Stellungnahme des Ministeriums zum Bericht beinhalte keinerlei Verbesserung zur Vermeidung von Tierquälerei in der Rinderhaltung und sei ein „reines Placebo“, kritisierte Volksanwalt Günther Kräuter gestern vor den Abgeordneten im Volksanwaltschaftausschusses im Parlament.

Link zum Berichtsteil:
http://volksanwaltschaft.gv.at/downloads/6or5c/Tierschutz%20Anbindehaltung%20von%20Rindern.pdf

"Novellierungsvorschlag" des Ministeriums/Faksimile:
http://volksanwaltschaft.gv.at/downloads/5on4s/Stellungnahme_des_BMG%20%282%29.pdf

Link §16 Tierschutzgesetz:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40120765

Link Anlage 2 der 1. Tierhaltungsverordnung 2.2.:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40074589/NOR40074589.html

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Debora Mula
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