• 01.06.2016, 13:01:59
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  • OTS0182 OTW0182

FPÖ-Barbara Rosenkranz: SPÖVP betreibt Inländerdiskriminierung - Asylanten sollen Berufsabschlüsse via "Stichprobentests" bekommen

"Geht es nach der Regierung, soll für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte der Zugang zu einem Anerkennungsverfahren nämlich ohne Dokumente möglich sein. Das lehnen wir ab"

Utl.: "Geht es nach der Regierung, soll für Asyl- und subsidiär
Schutzberechtigte der Zugang zu einem Anerkennungsverfahren
nämlich ohne Dokumente möglich sein. Das lehnen wir ab" =

Wien (OTS) - "Im heutigen Außenpolitischen Ausschuss kommt eine
Regierungsvorlage zur Abstimmung, die eine haarsträubende
Diskriminierung der heimischen Auszubildenden, Studenten und
Berufseinsteiger darstellt: Auf Vorschlag der Bundesregierung sollen
künftig Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte das Privileg
erhalten, ohne den Nachweis eines Berufs- oder Bildungsabschlusses in
den Genuss einer staatlicher anerkannten Qualifikation kommen", so
heute FPÖ-NAbg. Barbara Rosenkranz

"Geht es nach der Regierung, soll für Asyl- und subsidiär
Schutzberechtigte der Zugang zu einem Anerkennungsverfahren nämlich
ohne Dokumente möglich sein", erklärt Rosenkranz. Über die Verfahren
zur Ermittlung der Qualifikation heißt es in der Gesetzesvorlage
wörtlich: "Geeignet erscheinende Verfahren können etwa praktische
oder theoretische Prüfungen, Stichprobentests (!), Arbeitsproben
sowie Gutachten von Sachverständigen sein. Die Auswahl des Verfahrens
[…] liegt im Ermessen der zuständigen Behörde."

"Die freiheitliche Fraktion wird diesem ungerechten und gefährlichen
Vorstoß selbstverständlich nicht zustimmen und fordert die
Bundesregierung auf, diesen absurden Plan zu überdenken", betonte
Rosenkranz.

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