Istanbul/World Humanitarian Summit:

Internationale Flüchtlingsbewegungen sind nur durch Mittelerhöhungen zu stoppen.

Wien (OTS) - Vom 23. Mai bis heute fand in Istanbul der „World Humanitarian Summit“ statt. Über 5.200 TeilnehmerInnen, darunter 65 Staats- und Regierungsspitzen sowie UN- und NGO-VertreterInnen diskutierten über internationale Lösungsansätze für die Effizienz der humanitären Hilfe.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon stellte bei seinem Eröffnungsstatement fest: „Wir alle sind die Menschheit, mit einer geteilten Verantwortung.“**

„125 Millionen Menschen brauchen zurzeit Humanitäre Hilfe. Ich erlebe hier in Istanbul eine große internationale Solidarität, wenn es darum geht, betroffenen Menschen kurz-, mittel- und längerfristig zu helfen. Es gibt allerdings eine große Differenz zwischen den benötigten Mitteln und deren Finanzierung. Jeder Euro, der dafür eingesetzt wird, absehbare Flüchtlingsbewegungen durch aktive Hilfe vor Ort zu verhindern, hat seinen vielfachen positiven Effekt“, ergänzt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

„Im Besonderen müssen sowohl für akute als auch für langandauernde Krisen (z.B. Syrien + Nachbarländer) Ressourcen bereitgestellt werden. Vergessene Notsituationen wie z.B. im Ost-Kongo sowie sich schon abzeichnende Katastrophen (Dürre in Ostafrika) müssen ausreichend mit Hilfsmitteln ausgestattet werden . Nur so können die lokalen und internationalen Hilfsorganisationen Vorbereitungen zum Überleben der Menschen vor Ort treffen. Es braucht nicht nur einen gemeinsamen politischen Willen, es braucht strategische Planung für Humanitäre Hilfe. Auch in Österreich. Flüchtlingsbewegungen entstehen auch, wenn die Menschen zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel haben“, schließt Vilim.

*Link zu Livestream World Humanitarian Summit:
https://www.worldhumanitariansummit.org/
fb: https://www.facebook.com/WHSummit/?fref=ts

**https://consultations.worldhumanitariansummit.org/bitcache/87433447
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„We are One Humanity with a Shared Responsibility

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