Zinggl: Burgtheater-Bericht bestätigt alle Ergebnisse der parlamentarischen Prüfung

Grüne: Politische Konsequenzen fehlen weiterhin

Wien (OTS) - „Der Rechnungshof bestätigt die Arbeit und alle Erkenntnissen des parlamentarischen Unterausschusses“, kommentiert der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl den heute erschienenen Bericht zum Burgtheater. „Wir haben schon vor einem Jahr das volle Ausmaß der Schlamperei und Verschwendung auf allen Ebenen der Verantwortung herausgearbeitet, von der Wirtschaftsprüfung über die Geschäftsführung bis hin zur damals zuständigen Ministerin.“

Für Zinggl reichen die Korrekturen des ehemaligen Ministers Josef Ostermayer keineswegs, im Gegenteil: es waren teilweise sogar die falschen. „Auf die ministerielle Verantwortung wurde beispielsweise in keiner Weise eingegangen. Zur Zeit der Unregelmäßigkeiten hatte die amtierende Ministerin Claudia Schmied die öffentliche und parlamentarische Kontrolle mit der Begründung reduziert, sie persönlich würde jede Letztverantwortung tragen“, stellt Zinggl fest. Auch Schmieds Nachfolger hat das Kontrollsystem diesbezüglich nicht verbessert. Er hat es noch hermetischer geschlossen. „Die Holding dient nur noch der Verhinderung von parlamentarischer Kontrolle. Zweifelsohne hat Ostermayer mit Karin Bergmann als Direktorin eine verantwortungsvolle Leitung eingesetzt. Das Frühwarnsystem zur rechtzeitigen Verhinderung von Komplikationen bleibt indes ausgeschaltet“, sagt Zinggl, stellt aber fest: „Immerhin gibt es jetzt mit dem neuen Kulturminister Thomas Drozda die Chance für einen Neuanfang.“

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001