• 24.05.2016, 08:55:03
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VKI: Knabbergebäck im Test – Großteil nur „durchschnittlich“

Hoher Wert Acrylamid in einem Produkt, Mängel bei Nährwertangaben

Utl.: Hoher Wert Acrylamid in einem Produkt, Mängel bei
Nährwertangaben =

Wien (OTS/VKI) - Rechtzeitig vor dem Start der
Fußball-Europameisterschaft hat der VKI 21 Proben
Paprika-Kartoffelchips, Erdnuss-Snips und Salzbrezeln unter die Lupe
genommen. Alle Produkte wurden dabei sowohl auf ihren Salz- und
Fettgehalt als auch auf schädliche Stoffe wie Acrylamid untersucht.
Am Ende erhielten fünf Produkte die Gesamtnote „gut“, die Mehrheit
wurde mit „durchschnittlich“ bewertet. Eine Probe Paprika-Chips
enthielt einen erhöhten Wert an gesundheitsschädlichem Acrylamid und
wurde aus diesem Grund als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft.
Sämtliche Resultate im Überblick und weitere Informationen zum Thema
gibt es ab dem 25.05. in der Juniausgabe der VKI-Zeitschrift
KONSUMENT (www.konsument.at).

Acrylamid entsteht in stärkehaltigen Lebensmitteln, wenn sie
gebacken, gebraten oder frittiert werden. Auch in Kartoffelchips kann
die Substanz enthalten sein. Vor einigen Jahren legte die EU bereits
Richtwerte für den Acrylamidgehalt in Lebensmitteln fest. Für
Kartoffelchips liegt er bei maximal 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm.
Diese Grenze war im aktuellen Test bei den Paprika-Chips von Penny
mit 1.252 Mikrogramm/kg klar überschritten. Das Produkt wurde aus
diesem Grund abgewertet und erhielt am Ende das Testurteil „nicht
zufriedenstellend“. Auch in den funny-frisch Chipsfrisch ungarisch
wurde ein vergleichsweise hoher Wert nachgewiesen (704
Mikrogramm/kg). Bei mehr als der Hälfte der Produkte konnte Acrylamid
dagegen nicht nachgewiesen werden.

Fehlerhafte oder verzerrte Nährwertangaben

Mängel gab es bei einigen Produkten auch in Bezug auf die
Kennzeichnung, insbesondere was die angegebenen Nährwerte betrifft:
Bei insgesamt neun der 21 geprüften Erzeugnisse wichen die
analysierten Werte stark von der Deklaration auf der Verpackung ab.
So lag z.B. bei einer Probe Kartoffelchips der im Labor gemessene
Salzgehalt mehr als 41 Prozent über dem, der auf der Packung
abgedruckt war. In anderen Fällen wiederum wurden die Werte (z.B.
Salz, Fett, gesättigte Fettsäuren) auch deutlich unterschritten.
Alles in allem entsprach bei 15 Produkten die Kennzeichnung nicht den
gesetzlichen Vorschriften.

SERVICE: Den ausführlichen Bericht sowie eine Stellungnahme von
REWE/ Penny zum aktuellen Testurteil gibt es ab dem 25.04. im
Juni-KONSUMENT (www.konsument.at). Ebenfalls in der Juniausgabe: ein
vergleichender Produkttest zu Biermischgetränken/ Radler.

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