NEOS: Van der Bellen nun gefordert, 2. Hälfte Österreichs zu überzeugen

Matthias Strolz: „Neuer Bundespräsident muss neben moralischer Instanz auch Entschlossenheit für Veränderungen verkörpern“

Wien (OTS) - „Die Mehrheit der Österreicher hat sich für einen weltoffenen und europaorientierten Präsidenten entschieden, das ist positiv. Ich wünsche Alexander Van der Bellen alles Gute für seine Aufgabe. Die Gräben, die in den letzten Wochen aufgerissen worden sind, müssen rasch wieder geschlossen werden. Der Bundespräsident ist gefordert, nun auch jene Hälfte Österreichs zu überzeugen, die ihn nicht gewählt hat“, kommentiert NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz das nun vorliegende Endergebnis der Bundespräsidentenwahl.

Strolz: „Die Wahl war vor allem ein Signal gegen die ausgelaugten Machtstrukturen von SPÖ und ÖVP. Die Menschen wollen Veränderung und einen neuen Stil.“ Das Ergebnis sei aus Sicht von NEOS weniger von einem Rechts-Links-Konflikt geprägt als vielmehr Zeichen von „tiefster Unzufriedenheit und Frust bis tief hinein in die Mitte der Gesellschaft.“

Probleme Österreichs auch Aufgabe für Van der Bellen

„Die brennenden Probleme unseres Landes sind auch die Aufgaben des künftigen Bundespräsidenten. Ich wünsche mir, dass Van der Bellen als Bundespräsident nicht nur moralische Instanz sondern auch Entschlossenheit für Reformen verkörpert. Sollte der Eindruck entstehen, er sei Systembewahrer, wäre das ein falsche Signal“, betont Strolz.

Bundespräsident als Wegbereiter für neuen Politik-Stil

Als dringendste Aufgaben nennt der NEOS-Vorsitzende dabei Reformen im Bereich Bildung, für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort sowie beim Föderalismus. Neue Impulse müsse der erste Bundespräsident aus den Reihen einer Oppositionspartei auch der innenpolitischen Zusammenarbeit geben. „Van der Bellen muss Österreich nicht nur nach außen vertreten, sondern vor allem nach innen verbinden. Wer sollte einen neuen Stil zwischen Regierung und Opposition glaubhafter einfordern als das Staatsoberhaupt“, schließt Strolz.

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