- 23.05.2016, 16:48:28
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NEOS: Van der Bellen nun gefordert, 2. Hälfte Österreichs zu überzeugen
Matthias Strolz: „Neuer Bundespräsident muss neben moralischer Instanz auch Entschlossenheit für Veränderungen verkörpern“
Utl.: Matthias Strolz: „Neuer Bundespräsident muss neben moralischer
Instanz auch Entschlossenheit für Veränderungen verkörpern“ =
Wien (OTS) - „Die Mehrheit der Österreicher hat sich für einen
weltoffenen und europaorientierten Präsidenten entschieden, das ist
positiv. Ich wünsche Alexander Van der Bellen alles Gute für seine
Aufgabe. Die Gräben, die in den letzten Wochen aufgerissen worden
sind, müssen rasch wieder geschlossen werden. Der Bundespräsident ist
gefordert, nun auch jene Hälfte Österreichs zu überzeugen, die ihn
nicht gewählt hat“, kommentiert NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz das
nun vorliegende Endergebnis der Bundespräsidentenwahl.
Strolz: „Die Wahl war vor allem ein Signal gegen die ausgelaugten
Machtstrukturen von SPÖ und ÖVP. Die Menschen wollen Veränderung und
einen neuen Stil.“ Das Ergebnis sei aus Sicht von NEOS weniger von
einem Rechts-Links-Konflikt geprägt als vielmehr Zeichen von
„tiefster Unzufriedenheit und Frust bis tief hinein in die Mitte der
Gesellschaft.“
Probleme Österreichs auch Aufgabe für Van der Bellen
„Die brennenden Probleme unseres Landes sind auch die Aufgaben des
künftigen Bundespräsidenten. Ich wünsche mir, dass Van der Bellen als
Bundespräsident nicht nur moralische Instanz sondern auch
Entschlossenheit für Reformen verkörpert. Sollte der Eindruck
entstehen, er sei Systembewahrer, wäre das ein falsche Signal“,
betont Strolz.
Bundespräsident als Wegbereiter für neuen Politik-Stil
Als dringendste Aufgaben nennt der NEOS-Vorsitzende dabei Reformen im
Bereich Bildung, für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort sowie beim
Föderalismus. Neue Impulse müsse der erste Bundespräsident aus den
Reihen einer Oppositionspartei auch der innenpolitischen
Zusammenarbeit geben. „Van der Bellen muss Österreich nicht nur nach
außen vertreten, sondern vor allem nach innen verbinden. Wer sollte
einen neuen Stil zwischen Regierung und Opposition glaubhafter
einfordern als das Staatsoberhaupt“, schließt Strolz.
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