Nationalrat – Wurm: Die Hälfte der Welt für die Frauen - die Hälfte der Familie für die Männer!

Lohnschere schließen, Gleichberechtigung auf allen Ebenen ausbauen und Frauennetzwerke nützen

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Bereichssprecherin für Frauen und Gleichbehandlung Gisela Wurm betont in der Plenarsitzung am Donnerstag die Wichtigkeit der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern und der Schließung der Lohnschere. „Wir brauchen Jobs, von denen man leben kann. Die Gleichbehandlung zwischen den Geschlechtern muss angestrebt und die Lohnschere geschlossen werden, denn nur so können wir eine wirklich gleichberechtigte Welt schaffen“, so die SPÖ-Bereichssprecherin. Die Vision einer gleichberechtigten Welt könne aber nur gelingen, wenn die Männer die Hälfte der Arbeit im Haushalt übernehmen. „Fünfzig Prozent der Weltbevölkerung sind Frauen, deshalb: Die Hälfte der Welt für die Frauen - die Hälfte der Familie für die Männer“, fordert Wurm. ****

„Wir wollen mutig in die neuen Zeiten schreiten. Mit der neuen Frauenministerin Sabine Oberhauser wird die erfolgreiche Frauenarbeit der vergangenen Jahre weitergeführt werden“, versichert die SPÖ-Bereichssprecherin. Für Wurm ist klar, dass die Einkommenssituation verbessert und die Lohnschere endlich geschlossen werden muss, um Gerechtigkeit umsetzen zu können und Gleichberechtigung auf allen Ebenen zu verwirklichen. „Halbe - Halbe ist das Ziel“, erklärt die SPÖ-Bereichssprecherin.

Auch das Thema Frauengesundheit müsse in Zukunft weiterhin forciert werden, schließlich sei es ein Thema, das auch parteienübergreifend von Interesse sei. „Wir haben gut im Bereich der Brustkrebsfrüherkennung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes zusammengearbeitet. Der Aktionsplan für Frauengesundheit, wie zum Beispiel gratis Verhütungsmittel für junge Frauen, muss in Zukunft in den Vordergrund gerückt und umgesetzt werden“, so die Abgeordnete.

Wurm bedankt sich in ihrer Wortmeldung beim ehemaligen Bundeskanzler Werner Faymann für seine sichere Führung in bewegten Zeiten. Außerdem dankt die Abgeordnete dem ehemaligen Bundesminister Ostermayer, der in kniffligen Fragen immer wieder Lösungen gefunden hat, wie beispielsweise bei der „Ortstafelfrage“. Auch den vormaligen BundesministerInnen Heinisch-Hosek, Klug und der Staatssekretärin Steßl spricht die Abgeordnete ihren Dank aus.

Bundeskanzler Christian Kern wünscht Wurm alles Gute für seine zukünftigen Aufgaben: „Christian Kern hat seine vergangenen Tätigkeiten erfolgreich und mit viel Geschick gemeistert. Das wünschen wir ihm und seinem Team auch in Zukunft im Wirken für Österreich.“ (Schluss) bm/ct/mr

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