- 18.05.2016, 12:24:43
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FPÖ-Kickl zu Griss: Unabhängigkeit sieht anders aus
Einladung von Norbert Hofer an bürgerliche Griss-Wähler
Utl.: Einladung von Norbert Hofer an bürgerliche Griss-Wähler =
Wien (OTS) - „Echte Unabhängigkeit sieht anders aus. Mit dem heutigen
gemeinsamen Auftritt mit Herrn Van der Bellen hat sich Frau Griss als
Teil des politischen Establishments geoutet. Hätte sie diese
Transparenz und Offenheit schon vor dem ersten Wahlgang offen
kommuniziert, wäre das Ergebnis wohl etwas anders ausgefallen“,
kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die jüngsten
Aussagen der im ersten Wahlgang unterlegenen
Präsidentschaftskandidatin. Norbert Hofer lade alle jene Wählerinnen
und Wähler, die Frau Griss beim ersten Wahlgang im Vertrauen auf eine
Vertretung bürgerlicher Werte unterstützt hätten, dazu ein, ihm am
22.Mai ihr Vertrauen zu schenken. Er werde diese Werte hochhalten und
die Menschen nicht enttäuschen.
Griss stelle sich mit ihrem heutigen Auftritt in eine Reihe mit
Politikern wie dem gescheiterten SPÖ-Kanzler Werner Faymann, den
EU-Bürokraten Juncker und Schulz sowie den glücklosen ÖVP-Obmännern
wie Wilhelm Molterer oder Erhard Busek, um nur einige zu nennen, die
meinen, Demokratie in Österreich bestehe nur aus Rot und Schwarz und
den von ihnen Geduldeten. „Ich wage zu bezweifeln, dass das die
Unabhängigkeit vom politischen System ist, für die im Wahlkampf bis
zum ersten Wahlgang geworben wurde und die eine respektable
Zustimmung erhalten hat“, so Kickl weiter. Genauso verwundert könne
man auch über das Verhalten sein, im selben Atemzug, indem man
faktisch eine Wahlempfehlung abgebe, davon zu sprechen, dass
Wahlempfehlungen etwas Antiquiertes seien. Man würde meinen, das eine
schließe das andere aus.
Als sachlich unangebracht wies der freiheitliche Generalsekretär die
Darstellung von Frau Griss zurück, dass offenbar nur jene überzeugte
Europäer seien, die Fehlentwicklungen der EU nicht offen aufzeigen
würden. „Gerade wenn man es mit Europa als einem Friedens- und
Freiheitsprojekt gut meint, muss man darauf achten, dass die
Interessen der Bürger und nicht die der Bürokraten und Zentralisten
die Leitlinien für die künftige Entwicklung der Gemeinschaft sind.
Genau das ist der Ansatz von Norbert Hofer und nichts anderes“,
schloss Kickl.
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