• 11.05.2016, 16:01:33
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Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Spitzenleistungen auf Basis solider Finanzen

5. Vollversammlung der XV. Funktionsperiode

Utl.: 5. Vollversammlung der XV. Funktionsperiode =

Linz (OTS) - 2015 war für Oberösterreichs Arbeitnehmer/-innen ein
sehr schwieriges Jahr. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit stieg
der Druck auf die Beschäftigten. Entsprechend viel hatte der
AK-Rechtsschutz wieder zu tun: In mehr als 308.000 Fällen konnte die
AK ihren Mitgliedern Hilfe und Unterstützung bieten. Dabei erkämpfte
sie die Summe von 85 Millionen Euro.

Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK
Oberösterreich 2014 bei 6,82 Euro netto pro Monat. Die Zahl der
Mitglieder ist im Vorjahr auf 635.000 gestiegen. Rund ein Fünftel
davon zahlt keine Beiträge. Die Einnahmen aus der Kammerumlage
betrugen im Vorjahr 75,4 Millionen Euro.

Der größte Teil des Geldes wurde erneut für Arbeits- und
Sozialrechtsberatung, für Konsumentenberatung sowie für Bildung
aufgewendet. Rund 85 Millionen Euro hat die AK 2015 in Arbeitsrechts-
oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft.

Neue und noch bessere Leistungen

„Die Arbeiterkammer arbeitet ständig am Ausbau und an der
Optimierung ihres Leistungsangebotes“, sagt AK-Direktor Dr. Josef
Moser, MBA. Beispielsweise wurde die AK-Homepage noch
benutzerfreundlicher gestaltet und unter anderem um einen
Pensionsrechner für Frauen ergänzt. Rund 3,9 Millionen
Internet-Zugriffe verzeichnete die AK Oberösterreich im Vorjahr – ein
neuer Rekord. 9.100 Mitglieder haben 2015 den AK-Bildungsbonus zur
Unterstützung beruflicher Bildungsmaßnahmen in Anspruch genommen.

Zu den Kernaufgaben der Arbeiterkammer gehört auch die
Informationsarbeit: Mit zahlreichen Berichten und Analysen wie dem
Arbeitsklimaindex, dem Frauenmonitor und dem Schwarzbuch Arbeitswelt
meldet sie sich immer wieder öffentlich zu Wort.

AK-Investitionen sichern Arbeitsplätze

„Gerade in schwierigen Zeiten brauchen unsere Mitglieder
Leistungen in Spitzenqualität. Diese Leistungen beruhen auf soliden
Finanzen“, betont AK-Direktor Moser. „Solide Finanzen ermöglichen
aber auch notwendige Investitionen: Derzeit wird das AK-Bildungshaus
Jägermayrhof generalsaniert und in Traun eine neue Bezirksstelle für
Linz-Land gebaut, damit wir noch näher bei den Mitgliedern sind. Die
Investitionssumme von insgesamt 15 Millionen Euro trägt zur Sicherung
vieler heimischer Arbeitsplätze bei.“

Heute, am 11. Mai, legte der AK-Direktor den Mitgliedern der
AK-Vollversammlung – also dem Arbeitnehmerparlament – den
Rechnungsabschluss 2015 vor. Er wurde von der AK-Vollversammlung
einstimmig genehmigt.

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