• 10.05.2016, 13:45:35
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WKÖ zu Studienförderung neu: Schritt zu mehr sozialer Durchlässigkeit

Nun soll ein weiterer gesetzt werden, um das Stipendium für Studienabschlüsse auf für Selbständige attraktiv zu machen

Utl.: Nun soll ein weiterer gesetzt werden, um das Stipendium für
Studienabschlüsse auf für Selbständige attraktiv zu machen =

Wien (OTS) - Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die heute,
Dienstag, im Ministerrat beschlossene Novelle zum
Studienförderungsgesetz als Schritt in Richtung soziale
Durchlässigkeit im Hochschulsektor und zur Unterstützung der
Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Damit werde jedenfalls der
finanzielle Spielraum Studierender verbessert. Auch die neu
gestartete Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung
unterstreicht, dass das Wissenschaftsministerium das Thema
Durchlässigkeit verstärkt auf der Agenda hat. „Aus Sicht der
Wirtschaft ist es besonders wichtig, dass im Rahmen der
Durchlässigkeits-Diskussion der Fokus vor allem auch auf
Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung gelegt wird. Es soll
einerseits der Zugang für beruflich Qualifizierte in den
Hochschulsektor geöffnet werden. Andererseits sollen vorab erworbene
Kenntnisse – auch aus der Berufsbildung und –tätigkeit – angerechnet
werden“, bestärkt der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung in der
WKÖ, Michael Landertshammer, die Strategie des BMWFW.

In weiterer Folge muss nun auch eine Änderung in den Richtlinien für
die Vergabe von Studienabschluss-Stipendien vorgenommen werden. Ziel
des Studienabschluss-Stipendiums ist, dass sich die Studierenden
verstärkt ihrem Studium widmen und ihre Berufstätigkeit in dieser
Phase reduzieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, muss laut der
aktuellen Richtlinie unter anderem jede Berufstätigkeit aufgegeben
werden. „Vor allem Ein-Personen-Unternehmen werden durch die
derzeitige Ausgestaltung der Richtlinie dazu gezwungen, für den
Erwerb der Förderung ihre unternehmerische Tätigkeit – zumindest
temporär – aufzugeben. Um Risiken wie den Verlust des Kundenstocks zu
vermeiden, tendieren Unternehmer daher dazu, die Förderung nicht zu
beantragen“, so Landertshammer. Deshalb setzt sich die WKÖ dafür ein,
dass die Richtlinie für die Vergabe von Studienabschluss-Stipendien
geändert wird, um auch de facto Unternehmern die finanzielle
Unterstützung zu ermöglichen, „denn die Chance auf Aus- und
Weiterbildung muss durchgängig für alle gelten“, betont der
WKÖ-Bildungsexperte abschließend. (PWK341/us)

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