• 10.05.2016, 10:56:49
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FPÖ: Kickl: Chefredakteur Dittlbacher bringt ORF offiziell auf Van-der-Bellen-Linie

FPÖ wird ORF-Gremien mit skandalösem Verstoß gegen das Objektivitätsgebot befassen

Utl.: FPÖ wird ORF-Gremien mit skandalösem Verstoß gegen das
Objektivitätsgebot befassen =

Wien (OTS) - „Was ohnehin schon in den meisten Sendungen von Kultur
bis Klamauk klar sichtbar wird, hat ORF-Chefredakteur Fritz
Dittlbacher gestern in der ‚Zeit im Bild‘ quasi offiziell bestätigt:
Der ORF steht in der Stichwahl voll hinter dem grünen Kandidaten Van
der Bellen und wandelt sich somit – wohl durch die SPÖ-Krise
getrieben – vom Rotfunk zum Grünfunk“, kommentiert
FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Herbert Kickl die gestrigen
„Analyse“ Dittlbachers in der wichtigsten Nachrichtensendung des ORF.

Wörtlich hatte Dittlbacher auf die Frage, ob Kanzler Faymanns
Rücktritt Auswirkungen auf die Bundespräsidenten-Stichwahl haben
werde, gesagt:

„Die Unsicherheit im Land steigt natürlich durch den Rücktritt eines
Kanzlers. Das könnte schon dem berechenbareren Kandidaten – und das
wäre Van der Bellen – durchaus nützen, weil im Endeffekt dann doch
viele lieber die Sicherheit als die Eskalation haben.“

„Die Unsicherheit steigt durch Faymanns Rücktritt maximal im ORF,
wenn ein neuer Kanzler – wie üblich – dort am Postenkarussell zu
drehen beginnt“, hält Kickl fest. Zu beurteilen, welcher der
Kandidaten für Sicherheit bzw. für Eskalation steht, sei rein Sache
des Wählers und sicher nicht des öffentlich-rechtlichen, zur
Objektivität verpflichteten Rundfunks.

„Die FPÖ wird daher bei nächster Gelegenheit die zuständigen Gremien
Stiftungsrat und Publikumsrat mit Dittlbachers Entgleisung befassen“,
kündigt Kickl an. Dem ORF-Chefredakteur rät er, journalistisch zu
seinen Wurzeln zurückzukehren: „Er hat ja beim roten Parteiorgan
‚Arbeiterzeitung‘ begonnen. Die gibt es zwar nicht mehr, aber SPÖ
oder Grüne freuen sich bestimmt über prominente Verstärkung durch
politisch zuverlässige Journalisten in ihren Medienabteilungen.“
Auftritte wie den gestrigen könne man nicht nur den Zusehern nicht
zumuten, sondern auch vielen nach wie vor vorhandenen
ORF-Mitarbeitern, die politisch objektiv berichten und durch die kaum
verhohlene Wahlempfehlung ihres Chefs in Geiselhaft genommen würden.

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