- 06.05.2016, 12:05:25
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FPÖ-Kickl: Schulzens Einmischung in österreichischen Wahlkampf völlig unangebracht
Parlamentspräsident soll lieber Demokratie-Defizite auf EU-Ebene bekämpfen
Utl.: Parlamentspräsident soll lieber Demokratie-Defizite auf
EU-Ebene bekämpfen =
Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl weist die
Einmischung von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) in den
österreichischen Wahlkampf als völlig unangebracht zurück. „Schulzens
Versuch, einen möglichen Sieg Norbert Hofers schon im Vorfeld als
Fehlentscheidung der Bürger abzuqualifizieren und auf diese Weise die
Wähler zu beeinflussen, spricht Bände über sein eigenes
Demokratieverständnis“, so Kickl. Dabei habe Schulz in seinem eigenen
Bereich genügend Demokratie-Defizite zu beseitigen.
Leider gehöre der EU-Parlamentspräsident zu denjenigen, die jede noch
so berechtigte Kritik an der Europäischen Union als Angriff auf
Europa werten, „weil er offenbar noch immer nicht verstanden hat,
dass Europa mehr ist als die EU“.
Die österreichischen Wähler seien demokratisch reife und mündige
Bürger und keine Empfänger von Brüsseler Befehlen, so Kickl, der auf
die anhaltend üble Rolle deutscher Politiker insbesondere von der SPD
hinweist. „Nach Gabriel ist Schulz der zweite hochrangige
SPD-Politiker, der meint, die Österreicher bevormunden zu können.
Fast könnte man den Eindruck gewinnen, die Aktion sei mit der
ebenfalls für Van der Bellen verzweifelt wahlkämpfenden Faymann-SPÖ
abgesprochen“, so der FPÖ-Generalsekretär.
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