• 06.05.2016, 09:11:50
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FiW wünscht allen Müttern zum Muttertag: Flexible und qualitätsvolle Kinderbetreuung

WKO-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende FiW Martha Schultz: Flächendeckender Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und flexible Arbeitszeitmodelle für berufstätige Mütter

Utl.: WKO-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende FiW Martha Schultz:
Flächendeckender Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und
flexible Arbeitszeitmodelle für berufstätige Mütter =

Wien (OTS) - Gerade am Muttertag sollten wir uns Gedanken darüber
machen, was Mütter leisten und wie die Politik diese Leistung
unterstützen und fördern kann", erklärt Martha Schultz,
Vizepräsidentin der WKO und Bundesvorsitzende von Frau in der
Wirtschaft, der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag.
"Das beste Muttertagsgeschenk der Politik für alle berufstätigen
Mütter sind gut betreute Kinder in ganz Österreich“, pocht Schultz
auf den raschen und flächendeckenden Ausbau von leistbaren und
qualitätsvollen Kinderbetreuungsplätzen.

Aber nicht nur mehr Betreuungsplätze seien notwendig, auch die
Öffnungs- bzw. Schließzeiten müssten an einen modernen Familienalltag
angepasst werden, bringt es Schultz auf den Punkt: "Wie soll es
möglich sein, einem qualifizierten Job nachzugehen, wenn manche
Betreuungseinrichtungen um 13 Uhr schließen, was in ländlichen
Regionen durchaus vorkommt." Ähnliche Probleme ergeben sich für
berufstätige Elternteile in den Ferien. Regional überschreiten die
Ferienzeiten der ganzjährig geführten Krippen oft die
Urlaubsansprüche eines oder sogar beider Elternteile. "Wir fordern
daher, die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf
maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren und die Öffnungszeiten auf
mindestens 50 Stunden pro Woche zu erweitern", appelliert die
Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.

Flexibilität in allen Belangen – Schultz für flexible
Arbeitszeitmodelle

Flexibilität sei auch bei den Arbeitszeiten gefragt, so Schultz:
"Wir sehen in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch
nach flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist.
Doch selbst wenn Unternehmen und Arbeitnehmerin miteinander eine
Lösung finden könnten, hakt es oft an den gesetzlichen oder
kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen", ortet Schultz abschließend
Handlungsbedarf. (PWK337/ES)

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