- 04.05.2016, 10:20:21
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MAK-Schindler-Stipendien für das Studienjahr 2016/2017 vergeben

Wien (OTS) - Bereits zum 21. Mal kürte eine internationale Jury am 2.
Mai 2016 die GewinnerIn-nen des internationalen
MAK-Schindler-StipendiatInnenprogramms (Artists and
Architects-in-Residence Programm), das vom Bundeskanzleramt
Österreich / Kunstsektion in Zusammenarbeit mit dem MAK –
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
ausgelobt wird. Unter 311 Einreichungen aus 47 Nationen entschied
sich die Jury einstimmig für sechs Projekte sowie 3 Ersatzprojekte.
Die Stipendien werden an vier freischaffende KünstlerInnnen und zwei
ArchitekturstudentInnen vergeben. Die StipendiatInnen erhalten im
Studienjahr 2016/2017 einen sechsmonatigen Aufenthalt in den Pearl M.
Mackey Apartments von Rudolph M. Schindler, einem der Standorte des
MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, um ihre
eingereichten Arbeiten zu realisieren.
Die Stipendien richten sich an freischaffende KünstlerInnen,
ArchitekturstudentInnen (2. Studienabschnitt) und
DiplomabsolventInnen der Studienrichtung Architektur. Die Stipendien
werden für eigenständige Projekte vergeben, die die Beziehung
zwischen Kunst und Architektur thematisieren und untersuchen. Im
Fokus steht vor allem die Auseinandersetzung mit dem Ort des
Stipendienaufenthalts, Los Angeles. Die Stadt hat sich zu einem
Zentrum des kritischen künstlerischen, architektonischen und
urban-theoretischen Schaffens entwickelt. Die StipendiatInnen sollen
die vielschichtigen Facetten des Lebens in der Stadt aufgreifen und
in ihren Projekten reflektieren.
Zweimal jährlich, im März und im September, präsentiert das MAK
Center die vor Ort entwickelten Projekte im Rahmen der "Final
Projects"-Ausstellungen. Die Dokumentation der Arbeiten wird
katalogisiert und verbleibt im Archiv des MAK Center, dessen
Online-Version unter MAKcenterarchive.org abrufbar ist.
"Mehr als 300 Einreichungen zeigen: die MAK-Schindler-Stipendien sind
nicht nur richtungsweisend, sondern auch ein international
anerkanntes Instrument zur Nachwuchsförderung. Bisher haben mehr als
216 Kunst- und Kulturschaffende an dem begehrten Programm
teilgenommen. Auch auf die diesjährigen Künstler und Architekten
wartet eine spannende Zeit: das geförderte Arbeitsstipendium
ermöglicht es, einige Monate in der Kunstmetropole L. A. zu
produzieren, zu forschen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Ich
wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende und
prägende Zeit im MAK Center for Art an Architecture in Los Angeles",
so Bundesminister Dr. Josef Ostermayer.
Die internationale Jury, bestehend aus Andreas Fogarasi (Künstler,
Wien), Gabu Heindl (Architektin, Wien), Catrin Lorch
(Kunstkritikerin, Süddeutsche Zeitung, München), Beatrix Ruf
(Vorsitzende der Jury; Direktorin, Stedelijk Museum Amsterdam) und
Christoph Thun-Hohenstein (Direktor, MAK, Wien), prämierte die
Projekte folgender ArchitektInnen und KünstlerInnen:
Kategorie Architektur:
3. Oktober 2016 – 17. März 2017:
Nico King (Österreich)
3. April – 15. September 2017:
Alessandro Bava (Italien), Luis Ortega Govela (Mexiko) und Octave
Perrault (Frankreich): ÅYR
Kategorie Bildende Kunst:
3. Oktober 2016 – 17. März 2017:
Anastasiya Yarovenko (Ukraine)
Petrit Halilaj (Albanien) und Alvaro Urbano (Spanien)
3. April – 15. September 2017:
Anna Jermolaewa (Österreich)
Alina Schmuch (Deutschland)
Ersatz Kategorie Architektur:
Gergely Hory, Zoltán Major und Péter Müller (Ungarn)
Ersatz Kategorie Bildende Kunst:
Anna Witt (Deutschland) und Baptiste El Baz (Frankreich)
Kay Walkowiak (Österreich)
Statement der Jury:
Aus 311 eingereichten Projekten aus 47 Ländern wurden einstimmig zwei
Projekte aus dem Bereich Architektur und vier Projekte aus dem
Bereich Bildende Kunst sowie insgesamt drei Ersatzprojekte
ausgewählt.
Ausschlaggebend für die Auswahl waren insbesondere ein präzises
Eingehen auf bislang wenig erforschte lokale Phänomene, Neugierde auf
das aktuelle Los Angeles und poetische Ansätze in der künstlerischen
Umsetzung. Auch das Potenzial einer Entwicklung der Arbeit im Rahmen
des sechsmonatigen Aufenthalts war ein entscheidendes Kriterium. Die
prämierten Projekte ergeben ein breites Spektrum relevanter
Herangehensweisen der gegenwärtigen Kunst- und Architekturdiskurse
und fokussieren im Sinne Rudolph M. Schindlers insbesondere auf
Schnittstellen zwischen den beiden Bereichen.
Einreichungen, die keinen in der Ausschreibung geforderten
spezifischen Projektvorschlag enthielten oder anderen Voraussetzungen
nicht entsprachen, wurden bei der Auswahl der StipendiatInnen nicht
berücksichtigt.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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