- 29.04.2016, 14:53:59
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ÖH ad uniko: „Universitäre Unterfinanzierung geht weiter!“
Zugangsbeschränkungen sind keine nachhaltige Lösung
Utl.: Zugangsbeschränkungen sind keine nachhaltige Lösung =
Wien (OTS) - Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) hat
am Freitag dem 29.04.16 ihre Berechnungen zum Budgetbedarf der
österreichischen Unis veröffentlicht und dem Bundesfinanzrahmen
gegenüber gestellt. Laut uniko Präsidentin Sonja Hammerschmid werde
der Budgetmehrbedarf im Zeitrahmen 2019-2021 bei 1,535 Milliarden
Euro liegen. „Diese zusätzlichen finanziellen Mittel braucht es
dringend. Nur so können die Bildungsstandards und der
Betreuungsschlüssel verbessert werden, da stehen wir klar hinter der
Forderung der uniko“, stimmt auch Magdalena Goldinger vom Vorsitzteam
der ÖH Bundesvertretung zu.
Um das zu erreichen müsste die Bundesregierung kräftiges Interesse
und Unterstützung zeigen, was, laut neuem Finanzrahmen, nicht
passiert. Zwar zeigt sich, dass im Finanzrahmen durchaus auch
spontane Prioritäten gesetzt wurden, wie zum Beispiel beim Thema
Sicherheit, wieso es aber finanzielle Mittel für das Heer gibt,
während die Bildung weiter mit Minimalsummen auskommen muss, bleibt
unerklärt. „Dabei ist Bildung der Nährboden für eine offene,
emanzipierte und zukunftsorientierte Gesellschaft, umso trauriger
dass es im Plan nicht abgebildet ist“, so Goldinger.
Problematisch sieht das ÖH-Vorsitzteammitglied die uniko Forderung
Studienzugangsbeschränkungen zu schaffen um die gewünschte
Finanzierung zu erleichtern. „Wer sagt, dass Bildung wichtig und
zentral ist, sollte sie nicht auf eine kleine Elite beschränken“,
meint sie. Deswegen bleibe jetzt zu hoffen, dass das
Wissenschaftsministerium die prekäre Lage der
Universitätenfinanzierung erkenne und Mittel schaffe um Österreich
auch weiterhin als Bildungsland zu halten.
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