Preiner zu TTIP: Österreichische Landwirtschaft muss geschützt bleiben

SPÖ-Agrarsprecher fordert Aufnahme der 15 schützenswerten Bezeichnungen in TTIP

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der gestern gestarteten 13. Verhandlungsrunde über das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) betonte SPÖ-Agrarsprecher Erwin Preiner, dass die EU-Kommission die Anliegen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern besser vertreten muss: „Die 13. TTIP-Verhandlungsrunde, bei der auch über geschützte Ursprungsbezeichnungen beziehungsweise geschützte geografische Angaben verhandelt wird, muss dazu genutzt werden, die wertvollen österreichischen Produkte in die Liste aufzunehmen“, so Preiner am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Agrarsprecher fordert vollen Einsatz für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern, um die große Vielfalt und hohe Qualität auch weiterhin garantieren zu können. ****

Dazu zählt auch, dass die KonsumentInnen über die Herkunft der Produkte Bescheid wissen: „KonsumentInnen haben das Recht darauf, dass in den Produkten drin ist, was drauf steht“, so Preiner. In Österreich gibt es 15 schützenswerte Bezeichnungen: „Bei CETA sind nur drei geschützt – im Rahmen von TTIP muss die Liste erweitert werden“, so der SPÖ-Agrarsprecher. Die drei bereits geschützten sind „Tiroler Speck“, „Steirischer Kren“ und „Steirisches Kernöl“.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass zum Beispiel die ‚Wachauer Marillen‘ plötzlich aus Ontario kommen können. Alle 15 geschützten Namen müssen in den Vertrag aufgenommen werden“, fordert der SPÖ-Agrarsprecher. (Schluss) bj/rm/mp

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