FPÖ-Haider fordert Entschuldigung von Claus Raidl für massive Entgleisung

Das Wahlergebnis als „Belastung“ zu bezeichnen, zeuge von mangelnder demokratischer Reife

Wien (OTS) - „Es zeugt von mangelnder demokratischer Reife, wenn Claus Raidl die mögliche Wahl von Norbert Hofer zum Bundespräsidenten als 'Belastung' bezeichnet. Offensichtlich hat Raidl nicht verinnerlicht, dass die Staatsbürger oberster Souverän in einer Republik sind“, kritisiert FPÖ-Budgetsprecher NAbg. Roman Haider eine Aussage von Claus Raidl, Präsident des Generalrates der Nationalbank, scharf. Offensichtlich habe Raidl das katastrophale Abschneiden seines Wunschkandidaten Andreas Khol noch nicht ganz verdaut.

Wer Wahlergebnisse als Belastung sehe, solle sein Verhältnis zur Demokratie grundlegend überdenken. Außerdem werfe eine derartige Aussage ein äußerst schlechtes Licht auf die Nationalbank als unabhängige Institution. „Ich erwarte mir eine Entschuldigung von Raidl, der mit seiner Aussage nicht nur Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer, sondern insbesondere die österreichischen Wähler beleidigt hat“, betonte Haider.

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