• 26.04.2016, 12:33:42
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Leitl und Scheichelbauer-Schuster: Neudotierung des Handwerkerbonus wichtiges Konjunktursignal

WKÖ-Präsident: Konjunkturstütze für Klein- und Kleinstbetriebe – Gewerbe- und Handwerks-Obfrau: Taugliches Mittel um Beschäftigung in den Mittelbetrieben zu halten

Utl.: WKÖ-Präsident: Konjunkturstütze für Klein- und Kleinstbetriebe
– Gewerbe- und Handwerks-Obfrau: Taugliches Mittel um
Beschäftigung in den Mittelbetrieben zu halten =

Wien (OTS) - „Ich freue mich, dass die Bundesregierung in Sachen
Konjunkturmaßnahmen die Schalter umlegt und mit der Neudotierung des
Handwerkerbonus den heimischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben ein
wichtiges Signal aussendet. Denn damit kommt eine Konjunkturstütze
wieder in Umsetzung, die sich in den Vorjahren bewährt hat und von
der gerade Klein –und Mittelbetriebe in dieser schwierigen Zeit
profitieren werden“, betonten heute, Dienstag, WKÖ-Präsident
Christoph Leitl und die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk,
Renate Scheichelbauer-Schuster. Die WKÖ habe sich vehement für eine
Fortführung dieser 2014 eingeführten Maßnahme stark gemacht, weil sie
sich als großer Erfolg erwiesen hat. Rund 60.000 Österreicher haben
ihn in Anspruch genommen. „Im Vordergrund steht, dass wir das
Wachstum am Standort Österreich ankurbeln. Es ist daher zu begrüßen,
dass sich Vizekanzler Mitterlehner und Finanzminister Schelling hier
eingesetzt haben um eine vernünftige und zielführende Förderung in
die Verlängerung zu schicken“, unterstreicht Leitl.

Der nun mit 40 Millionen Euro für die Jahre 2016 und 2017 dotierte
Handwerkerbonus werde zudem ein taugliches Mittel sein, „in dieser
für den Arbeitsmarkt so schwierigen Lage, Beschäftigung zu halten
oder sogar auszubauen“, so Leitl. „Unsere Fachkräfte sind das
Kapital unserer Betriebe. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe
bedeutet jeder zusätzliche Auftrag oftmals eine Entscheidung darüber,
ob ein qualifizierter Mitarbeiter weiter beschäftigt werden kann“,
betonte die Gewerbe und Handwerksobfrau. Analysen der KMU Forschung
Austria haben gezeigt, dass im Zeitraum der Gewährung des
Handwerkerbonus 2014/15 die Zahl der Arbeitsplätze in den betroffenen
Branchen um rund 2800 gestiegen ist.

Die Wirtschaft habe sich in den letzten Monaten vehement für eine
Fortsetzung dieser Maßnahmen ausgesprochen, weil der Handwerkerbonus
eine Positivsituation für Auftraggeber wie Auftragnehmer schaffe, so
Scheichelbauer-Schuster. Zudem haben Studien gezeigt, dass der
Handwerkerbonus ein wirksames Instrument ist, Schwarzarbeit
einzudämmen und damit Aufträge bei den Betrieben zu halten.

„Der Handwerkerbonus ist ein probates Mittel, das hilft Aufträge zu
generieren, Beschäftigung in den Betrieben zu stabilisieren und
insgesamt durch das erhöhte Steueraufkommen wieder Geld in die
Staatskassen spült, sich quasi also selber finanziert. Ich hoffe,
dass dieser Wachstumsimpuls nun weitere Maßnahmen ins Rollen bringt,
damit wir wieder zu mehr Dynamik am Wirtschaftsstandort Österreich
kommen, betonen Leitl und Scheichelbauer-Schuster abschließend.
(PWK305/us)

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