• 18.04.2016, 15:27:44
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FPÖ-Mölzer: „Bildungsvererbung“ ist Phänomen rot-schwarzer Interpretation

"Die Interpretation der vorliegenden Daten ist ein Instrument von Rot-Schwarz, das deren Vorwurf der angeblichen 'Bildungsvererbung' in Österreich bestätigen soll"

Utl.: "Die Interpretation der vorliegenden Daten ist ein
Instrument von Rot-Schwarz, das deren Vorwurf der angeblichen
'Bildungsvererbung' in Österreich bestätigen soll" =

Wien (OTS) - „Wann immer es darum geht, den höheren Anteil von
Akademikerkindern in den heimischen Hörsälen zu erklären, bedient
sich die rot-schwarze Regierung des Schlagwortes ‚Bildungsvererbung‘,
wobei dieses Phänomen bei weitem nicht der Wahrheit entspricht,
sondern das Ergebnis zielgeleiteter Interpretation darstellt“,
kritisiert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer
die Veröffentlichung von aktuellen Beiträgen zum österreichischen
Bildungssystem.

„Es existieren zahlreiche Studien zum heimischen Bildungssystem, die
auf seriösen Daten basieren. Einzig die Interpretation dieser Zahlen
kann das Ergebnis in die eine oder andere Richtung lenken. Während
also die Zahlen der Studien objektiv, vergleichbar und überprüfbar
sind, sieht es mit der Formulierung der Ergebnisse anders aus. Der
vorhandene Spielraum hinsichtlich der Erklärung und Ausformulierung
der gewonnenen Daten lässt sich dazu benutzen ein bereits vorab
gewünschtes Ergebnis mittels Interpretation zu bestätigen“, hält
Mölzer fest, der in der Interpretation der vorliegenden Daten ein
Instrument von Rot-Schwarz erkennt, das deren Vorwurf der angeblichen
„Bildungsvererbung“ in Österreich bestätigen solle.

„Aktuellen Daten der Agenda Austria zufolge haben allerdings 45
Prozent der 35- bis 44-Jährigen einen höheren Bildungsabschluss als
ihre Eltern. Ganz ohne Zweifel kann man hier also von einer
steigenden Tendenz der heimischen Bildungsmobilität sprechen, die man
mittels seriöser Interpretation wohl nicht einzig dem Bildungsgrad
des Elternhauses zuschreiben kann. Auch wenn die rot-schwarze
Regierung im Elternhaus den ausschlaggebenden Faktor für
Bildungschancen festzumachen versucht, so muss man klarstellen, dass
Bildung in Österreich wohl kaum in so hohem Maß vererbt wird wie es
in der Schlussfolgerung diverser Studien behauptet wird“, so Mölzer,
der den Vorwurf der angeblichen „Bildungsvererbung“ in Österreich
zurückweist.

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