• 16.04.2016, 20:53:43
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Figl: SPÖ muss beweisen, dass sie Bekenntnis zu Umweltschutz ernst meint

Heizungen im öffentlichen Raum sind eine unvorstellbare Energieverschwendung - Braucht Debatte über generelle Frage unseres Umgangs mit öffentlichem Raum

Utl.: Heizungen im öffentlichen Raum sind eine unvorstellbare
Energieverschwendung - Braucht Debatte über generelle Frage
unseres Umgangs mit öffentlichem Raum =

Wien (OTS) - "Dass die SPÖ sich am Landesparteitag nicht dazu
durchringen konnte, den Antrag zum Verbot von gewerblichen
Außenheizungen anzunehmen, sondern ihn zur weiteren Behandlung dem
SPÖ-Gemeinderatsklub zugewiesen hat, lässt die Frage offen, wie ernst
es die SPÖ tatsächlich mit dem Umweltschutz meint. Ich fordere sie
auf, ihre Verantwortung für unseren Planeten ernst zu nehmen und
gewerbliche Außenheizungen endlich ein für alle Mal aus dem Stadtbild
zu verbannen", betont Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl bezugnehmend
auf den heute von der SPÖ Innere Stadt am Landesparteitag
angebrachten Antrag "zum Verbot von Heizungen zu gewerblichen Zwecken
im öffentlichen Raum". Gerade in Zeiten von Umwelt- und
Klimaschutzprogrammen gelte es klar Flagge zu zeigen. Verwundert
zeigt sich der Bezirksvorsteher darüber, dass der Antrag ursprünglich
zur Annahme empfohlen war, aber letztendlich doch dem
Gemeinderatsklub zugewiesen wurde: "Dass dieser Schwenk kam, kurz
nachdem Stadträtin Brauner in all ihre Schanigarten-Vorschläge die
Erlaubnis zu Außenheizungen hineingeschrieben hat, kann kaum als
Zufall gesehen werden." *****

"Umweltbewusstsein und Klimaschutz sind wesentliche Themen bei der
Beantwortung der unbedingt zu stellenden Frage nach unserem Umgang
mit dem öffentlichen Raum. Denn der öffentliche Raum gehört allen",
so Figl und weiter: "Leider hat es die Wirtschaftsstadträtin
verabsäumt, diese so drängende Frage zu stellen. Stattdessen fällt
sie auf die Falle der Gastronomie herein und führt eine
Rosinenpickerei-Detaildiskussion über Schanigarten-Öffnungzeiten."
Diese Frage sei viel zu wenig. "Wir brauchen eine Gesamtreform der
Schanigärten und eine Antwort auf die Frage wie wir mit dem
öffentlichen Raum umgehen wollen. Ich fordere Stadträtin Brauner auf,
zu einem fairen und ergebnisoffenen Verhandlungsprozess zu einer
Gesamtreform zum Umgang mit dem öffentlichen Raum einzuladen", so der
Bezirksvorsteher und appelliert abschließend noch einmal an das
Umweltbewusstsein der SPÖ Wien indem er ihren eigenen Antrag zitiert:
"Die Eindämmung der Erderwärmung ist das größte Ziel der
Klimakonferenz vom Dezember 2015. Durch das Verbot von Heizungen zu
gewerblichen Zwecken im öffentlichen Raum würde ein Beitrag zur
Erfüllung dieses Zieles erreicht werden, denn genau das Gegenteil
wird ja gerade gemacht: es wird der öffentliche Raum, also die
Umwelt, erwärmt."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ISW

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