• 07.04.2016, 15:44:26
  • /
  • OTS0243 OTW0243

Großeinsatz für die Rettungskräfte in der AK Linz: Mit simuliertem Notfall wurde für den Ernstfall geprobt

Linz (OTS) - Ein Großaufgebot an Einsatzkräften sorgte am Donnerstag
Nachmittag rund um die Arbeiterkammer-Zentrale in Linz für Aufsehen.
Feuerwehr, Polizei und Rettung waren im Einsatz, um gemeinsam mit den
Beschäftigten der AK den Ernstfall zu proben. Es wurde ein Notfall
mit anschließender Evakuierung des gesamten Gebäudes simuliert. Die
Übung diente in erster Linie dazu, die Abläufe im Notfall zu
optimieren und so die Sicherheit der Beschäftigten und der
Besucher/-innen in der AK zu erhöhen.

Organisiert und begleitet wurde die Übung von der
Brandverhütungsstelle Oberösterreich. Übungsannahme war der Ausbruch
eines Brandes im 5. Stock der AK-Zentrale in der Linzer
Volksgartenstraße. Starke Rauchentwicklung löste den Alarm aus. Eine
verletzte Person musste geborgen, das gesamte Gebäude geräumt werden.
Die Polizei richtete Straßensperren ein. Feuerwehr und Rettung
rückten an.

Mit der Auslösung des Alarms begann die sofortige Räumung des
Gebäudes. Alle Mitarbeiter/-innen in den insgesamt 290 Büroräumen
waren aufgerufen, das Haus so schnell wie möglich zu verlassen, die
Sammelstelle vor dem Gebäude aufzusuchen und dort auf weitere
Anweisungen und Informationen zu warten. Währenddessen konnten sie
die Bergung einer verletzten Person (eine Stoffpuppe) aus dem 5.
Stock miterleben. Die Berufsfeuerwehr Linz brachte dafür eine
Drehleiter zum Einsatz. Nach einer Stunde war die Übung beendet. Alle
konnten wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Erstes Resümee der Räumungsübung: „Die Evakuierung ist sehr rasch und
sehr geordnet abgelaufen. Genau so, wie es im Ernstfall sein sollte“,
so Ing. Stefan Schipke von der Brandverhütungsstelle Oberösterreich,
der die Übung in der AK geleitet hat.

Der stellvertretende AK-Direktor Franz Molterer, MAS bedankt sich bei
allen Beteiligten – bei der Brandverhütungsstelle Oberösterreich, bei
den Einsatzkräften und auch bei der Belegschaft – für die gute und
professionelle Zusammenarbeit: „Die Übung war ein wichtiger Beitrag
zur Erhöhung der Sicherheit in unserem Haus. Wir wollen schließlich
unserer Verantwortung gerecht werden - nicht nur als Arbeitgeber,
sondern auch als öffentliche Einrichtung, die von vielen Menschen
täglich aufgesucht wird.“ Insgesamt haben in der AK-Zentrale 385
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Dazu kommen noch
Mitglieder in der Beratung und sonstige Besucher/-innen – etwa von
Veranstaltungen und Ausstellungen. Sind alle Veranstaltungsräume
ausgelastet, bieten diese Platz für zusätzliche 800 Personen.

In den nächsten Tagen wird die Übung evaluiert: Experten der
Brandverhütungsstelle werden die Abläufe genau bewerten und die
Beschäftigten werden befragt, wie sie die Übung erlebt haben und wie
es ihnen dabei ergangen ist. „Sollten sich in diesem Zusammenhang
Sicherheitsmängel auftun – am Gebäude oder bei den Abläufen – können
wir diese nun rasch beseitigen“, so Dir.-Stv. Molterer.

Ein Foto von der Übung steht unter ooe.arbeiterkammer.at zum
kostenlosen Herunterladen bereit.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel