• 07.04.2016, 13:14:44
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Weltgesundheitstag: FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Österreich braucht Kurskorrektur!

Wien (OTS) - „In Österreich gibt es wenig zu feiern, Stück für Stück
demontieren SPÖ und ÖVP das bewährte österreichische
Gesundheitssystem. Leidtragende sind die Patienten, aber auch Ärzte
und medizinisches Personal. Der heutige Weltgesundheitstag sollte
Anlass für SPÖ-Gesundheitsministerin Oberhauser sein, sich eine
Nachdenkphase zu verordnen und eine Kurskorrektur vorzunehmen“,
betonte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende
des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein.

Die Sinnlos-Aktion ELGA oder das Chaos rund um das
Ärztearbeitszeitgesetz seien nur zwei Beispiele aus der jüngeren
Vergangenheit, die das Versagen der Regierung in der
Gesundheitspolitik belegen würden. „Mit dem ‚Primary Health
Care‘-System holt die Regierung nun zu einem finalen Schlag gegen das
bewährte System der Hausärzte aus, der die Gesundheitsversorgung vor
allem im ländlichen Raum zerstört – und das aus rein ideologischen
Gründen. Ginge es um eine bessere Gesundheitsversorgung und längere
Öffnungszeiten wäre die Lösung einfach: Ärzte sollen endlich Ärzte
anstellen dürfen. Der Regierung aber geht es nur darum, die
medizinische Versorgung zu verstaatlichen und aus selbstständig
tätigen Ärzten und ihren Mitarbeitern willfährige Erfüllungsgehilfen
des Staates zu machen“, warnte Belakowitsch-Jenewein.

„Trotz – und sicher nicht wegen – der Politik der Regierung hat
Österreich im internationalen Vergleich noch ein wirklich gutes
Gesundheitssystem, allerdings bringt der internationale Vergleich den
heimischen Patienten rein gar nichts, sie verdienen die absolut beste
Gesundheitsversorgung, nicht die relativ bessere. Bereits jetzt haben
wir ein Zweiklassen-System, wer irgend kann, kauft sich – obwohl er
ohnehin schon Beiträge zahlt – Leistungen privat zu.
Gesundheitspolitisch auf der Strecke bleiben letztlich all jene, die
sich keine privaten Leistungen leisten können. Und die von der
Regierung befeuerte Zuwanderungswelle wird die Situation noch weiter
verschärfen“, so Belakowitsch-Jenewein.

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