• 07.04.2016, 11:15:32
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GPA-djp-Jugend: „Teilen ist mehr als ein Facebook-Button“

Appell an die die 15 reichsten ÖsterreicherInnen, Schutzsuchende zu unterstützen – Aktion am Samstag in Wien

Utl.: Appell an die die 15 reichsten ÖsterreicherInnen,
Schutzsuchende zu unterstützen – Aktion am Samstag in Wien =

Wien (OTS) - „Die jetzt bekannt gewordenen Panama-Leaks bestätigen
neben der dringenden Forderung nach einer Trockenlegung der
Steueroasen natürlich den Handlungsbedarf in Sachen
Verteilungsgerechtigkeit: während einerseits manche Menschen so viel
Geld haben, das sie gar nicht mehr wissen, wo sie es zwischenparken
sollen, sind auf der anderen Seite immer mehr Menschen von
Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Die Kluft wird immer größer.
Dazu kommt das Elend vieler Schutzsuchender, auch in Österreich. Vor
diesem Hintergrund ist unsere aktuelle Aktion zu sehen“, erklärt
Christian Hofmann, Jugendvorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der
Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier). Die GPA-djp Jugend
appelliert unter dem Motto „Teilen ist kein Facebook-Button“ an die
15 reichsten ÖsterreicherInnen, mit gutem Beispiel voranzugehen und
einen ersten Schritt in der Debatte um mehr Verteilungsgerechtigkeit
zu tun, indem sie die Flüchtlingshilfe oder andere caritative
Organisationen unterstützen.

„Es wird eine Neiddebatte geführt, schutzsuchende Menschen werden
gemeinhin als kriminell dargestellt, Verantwortung wird
weitergeschoben, und damit werden Ängste geschürt. Wir wenden uns an
Sie als Person des öffentlichen Lebens, in der Hoffnung, Sie davon
überzeugen zu können, Ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss
einer gemeinnützigen Sache zur Verfügung stellen“, heißt es unter
anderem in den Briefen, in denen Dietrich Mateschitz, die Familie
Flick, Johann Graf und ein Dutzend weiterer MillionärInnen dieser
Tage dazu aufgefordert werden, sich für andere Menschen einzusetzen.
„Es geht uns nicht darum, eine Neiddebatte anzuzetteln oder zu
schüren. Die AdressatInnen können mit diesen Spenden, die ihr
Vermögen kaum belasten würden, zeigen, wie wichtig eine solidarische
Wertehaltung ist“, ergänzt GPA-djp-Bundesjugendsekretärin Barbara
Kasper. „Wir leben in einer Zeit, in der sich das Leben auch in
sozialen Medien abspielt. Dort ist es einfach, sein Mitgefühl durch
einen Klick auszudrücken – umso wichtiger erscheint es uns, daran zu
erinnern, dass Teilen nicht nur ein Facebook-Button ist.“

Am kommenden Samstag, 9. April, macht die GPA-djp Jugend auch mit
einer öffentlichen Aktion auf ihre Aktion aufmerksam: ab 15.00 Uhr,
Ecke Mariahilferstraße / Neubaugasse, 1070 Wien.
Die Briefe und mehr Informationen unter: www.jugend.gpa-djp.at

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