• 07.04.2016, 09:54:38
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younion-Kattnig: Soziale Dienstleistungen haben in Handelsabkommen nichts verloren

Gesundheitssektor darf nicht Gegenstand von TTIP & Co werden

Utl.: Gesundheitssektor darf nicht Gegenstand von TTIP & Co werden =

Wien (OTS) - „Gesundheit ist keine Handelsware. Genau wie soziale
Dienstleistungen muss der Gesundheitssektor aus internationalen
Handelsabkommen wie TTIP, TiSA und CETA ausgeklammert werden“,
forderte heute, Donnerstag, Thomas Kattnig, Mitglied des
Bundespräsidiums der younion _ Die Daseinsgewerkschaft, anlässlich
des Weltgesundheitstags.++++

„Immer wieder ist es uns in der Vergangenheit gelungen, den
Ausverkauf öffentlicher Güter und Dienstleistungen zu verhindern – so
etwa mit der Kampagne Right2Water, die sich erfolgreich für den
Schutz des Wassers eingesetzt hat“ erklärte Kattnig. Durch
internationale Handelsabkommen drohen aber erneut heikle Sektoren der
Öffentlichen Dienstleistung unter Druck zu geraten.

„Der Trend zu Kommerzialisierung und Privatisierung bringt Nachteile
für alle Betroffenen: schlechtere Qualität für Patientinnen und
Patienten, härtere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten“, sagte
Kattnig. Gerade am heutigen Weltgesundheitstag sei es an der Zeit,
sich die hohe Qualität des Österreichischen Gesundheitssystems ins
Bewusstsein zu rufen, die nicht zuletzt auf den Leistungen der hier
beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beruht.

„Der Zugang zur Gesundheitsversorgung gerät international in vielen
Ländern zunehmend unter Druck“, ergänzte dazu der Generalsekretär der
EPSU (European Federation of Public Service Unions), Jan Willem
Goudriaan. Der Trend zu weiterer Kommerzialisierung von Gesundheit
müsse ein Ende haben.

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