• 01.04.2016, 12:17:39
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JW-Rohrmair-Lewis: „Geringeres Defizit kaschiert Reformbedarf nicht”

Budgetzahlen bestätigen richtigen Weg von Finanzminister Schelling - dennoch können nur große Reformen zukünftige Generationen nachhaltig entlasten

Utl.: Budgetzahlen bestätigen richtigen Weg von Finanzminister
Schelling - dennoch können nur große Reformen zukünftige
Generationen nachhaltig entlasten =

Wien (OTS) - „Die aktuellen Budgetzahlen sind gute Nachrichten und
geben uns Grund zu Optimismus. Dennoch zeigt ein näherer Blick, dass
die vorläufig guten Daten mit einer hohen Abgabenquote und
Vorzieheffekten teuer erkauft wurden. Den akuten Bedarf nach
nachhaltigen Reformen können sie nicht kaschieren. An der Umsetzung
lang anstehender Reformen führt kein Weg vorbei, und genau hier
werden wir Finanzminister Schelling voll unterstützen“, erklärt
Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft
(JW).

Gestern wurden vom Bundesministerium für Finanzen die Budgetzahlen
für 2015 präsentiert. Mit 1,2 Prozent erreichte das Budgetdefizit den
niedrigsten Wert seit 14 Jahren. Der Schuldenstand von 290 Milliarden
Euro bzw. 86,2 Prozent des BIP bleibt aber nach wie vor horrend hoch
und stellt für die zukünftigen Generationen einen echten
Chancenkiller dar. „Mit den Sozial- und Pensionsausgaben liegt die
Gesamtverschuldung sogar bei 137 Prozent unserer Wirtschaftsleistung.
Wenn wir also unseren Kindern und Enkelkindern nicht mit
Schuldenbergen die Zukunft verbauen wollen, müssen wir das
Defizitmonster rasch bändigen und unser Budget jetzt nachhaltig
sanieren – allen voran mit einer echten Reform des Pensionssystems“,
so Rohrmair-Lewis.

Wachstumsimpulse: JW fordert Beteiligungsfreibetrag und
Lohnnebenkosten-Befreiung
Der zweite essentielle Schlüssel, um den Staatshaushalt in Ordnung
zu bringen, ist für die JW eine florierende Wirtschaft. Nur mit
effektiven Maßnahmen zur Wirtschaftsbelebung lässt sich ein
Budgetkonsolidierungs- und Wachstumspfad verfolgen. „Gerade in
wirtschaftlich angespannten Zeiten benötigen wir daher echte
Wachstumsimpulse für unsere Unternehmer. Der von der Regierung
bereits angekündigte Beteiligungsfreibetrag muss in einer Höhe von
100.000 Euro rasch umgesetzt werden, um die schwierige
Finanzierungssituation für unsere jungen Unternehmer und Gründer zu
entspannen. Zudem fordern wir eine Lohnnebenkostenbefreiung für den
ersten Mitarbeiter im ersten Jahr“, meint der JW-Vorsitzender und
bringt abschließend auf den Punkt: „Das schafft junges Wachstum und
somit die Innovationen, die Arbeitsplätze und den Wohlstand der
Zukunft!“ (PWK231/PM)

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