- 31.03.2016, 09:39:00
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FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Hofer: Abschaffung des Bargeldes scheint immer näher zu rücken
Ohne Möglichkeit, das eigene Bargeld von der Bank zu holen, kommt es zu einer Enteignung der Bevölkerung
Utl.: Ohne Möglichkeit, das eigene Bargeld von der Bank zu holen,
kommt es zu einer Enteignung der Bevölkerung =
Wien (OTS) - „Angesichts der Tatsache, dass ein großes
österreichisches Bankinstitut bereits jetzt 500-Euro-Geldscheine nur
noch für „eigene Kunden“ wechselt, scheint die Abschaffung des
Bargeldes immer näher zu rücken“, befürchtet der Dritte Präsident des
Nationalrates und freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Ing.
Norbert Hofer. In den skandinavischen Ländern, insbesondere Schweden,
aber auch Deutschland oder Frankreich werden die Schritte dazu immer
konkreter. Die Zinsen schwächeln seit Jahren, Kredite sind günstig
wie nie, parallel dazu sind die europäischen Staaten hoch
verschuldet. So kann es in kurzer Zeit dazu kommen, dass – wie in der
Schweiz seit Anfang 2016 – auch bei uns die Zinsen auf Privatkonten
in den Minusbereich rutschen. Hofer: „Ohne Möglichkeit, das eigene
Bargeld von der Bank zu holen, kommt es zu einer Enteignung der
eigenen Bevölkerung.“
Die Deutsche Bundesbank etwa erwägt auch die Bankgebühren zu erhöhen.
Betroffen davon wären diverse Dienstleistungen, die Ausstellung von
Karten, aber auch die Behebung von Bargeld. Der für die Deutsche
Bankenaufsicht zuständige Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret spricht
im „Spiegel Online“ ganz offen davon, dass auch Strafzinsen auf
Konten von Bankkunden möglich sein werden: "Die Banken und
Sparkassen, mit denen ich spreche, wollen eigentlich alles tun, um
das zu vermeiden. Aber je länger das gegenwärtige Zinsumfeld Bestand
hat, desto höher steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man die
Negativzinsen vielleicht doch weitergeben muss."
„Es ist bereits zwei Minuten vor Zwölf, was die Festschreibung des
Bargeldes in der Verfassung betrifft“, mahnt Hofer,
„herumlamentieren, zögern und zaudern geht nicht mehr, jetzt braucht
es einen nationalen Schulterschluss, um die berechtigten Interessen
der Österreicher gemeinsam zu erhalten. Ich kann daher nur nochmal an
die Vertreter aller Parlamentsparteien appellieren, diesen wichtigen
Schritt der Festschreibung des Bargeldes in die Verfassung
mitzutragen und jenen neoliberalen Bestrebungen eine Abfuhr zu
erteilen.“ Meine Petition zur "Schaffung eines
Bundesverfassungsgesetzes über die Freiheit zur unbeschränkten
Verwendung von Bargeld im Zahlungsverkehr" kann unter folgendem Link
abgerufen und unterstützt werden:
https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?inr=69&ityp=PET&gpCod
e=XXV
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