• 25.03.2016, 13:00:01
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Ständig mit dem Smartphone beschäftigt? Tipps für eine digitale Diät - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Was wären wir ohne unser
Smartphone? Zum Telefonieren brauchen wir es kaum noch, aber man kann
sich prima die Zeit damit vertreiben - zu viel Zeit vielleicht. Petra
Bröcker fragt sich, ob wir eine "digitale Diät" brauchen: Sprecherin:
Facebook, WhatsApp, Instagram, E-Mail, SMS - es gibt so viele
Möglichkeiten, sein Handy zu nutzen, dass man leicht den Überblick
verliert. Für manche ist das Smartphone schon zu einer Art
Spielautomat geworden, sagt Anne Wüstmann von der "Apotheken
Umschau":

O-Ton Anne Wüstmann: 19 sec.

"Wenn wir mit unserem Handy klicken, spielen sich dabei unbewusste
Automatismen ab, ähnlich wie bei einem Geldspielautomaten. Auf eine
Handlung, also in dem Fall das Klicken, erfolgt ein
Überraschungsmoment und dabei wird das Glückshormon Dopamin
ausgeschüttet. Davon wollen wir natürlich immer mehr und tun es immer
wieder. Im Schnitt greifen wir deshalb alle 18 Minuten zu unserem
Handy."

Sprecherin: Wir sind also ständig online, auch wenn wir unterwegs
sind. Das bleibt nicht ohne Folgen: O-Ton Anne Wüstmann: 15 sec. "Wir
sind ungefähr zweieinhalb Stunden am Tag mit Klicken beschäftigt. Das
hat zur Folge, dass es uns den ganzen Tag immer wieder ablenkt. Es
lenkt uns von unseren täglichen Aufgaben ab, so dass wir dann am Ende
des Tages eigentlich das Gefühl haben, nichts geschafft zu haben. Und
das kann auf die Dauer ziemlich unglücklich machen."

Sprecherin: Eine digitale Diät - das könnte helfen. Aber wie schafft
man es, das Handy links liegen zu lassen, wenn es verführerisch piept
und summt?

O-Ton Anne Wüstmann: 25 sec.

"Man muss sich selber austricksen. Das ist wie wenn man mit dem
Rauchen aufhört. Da muss man sich auch Tricks überlegen, um nicht
wieder zur Zigarette zu greifen. Zum Beispiel legt man sich eine
Armbanduhr zu oder einen Wecker. Das verhindert, dass man sein Handy
nimmt, um auf die Uhr zu schauen oder dass man vor dem Schlafengehen
noch einmal das Telefon nimmt, um den Wecker zu stellen. Oder man
verbannt sein Handy einfach auf den Balkon oder man packt es in den
Rucksack. Denn je größer die Hürde ist, um an das Handy zu kommen,
desto schneller gibt man auf."

Abmoderationsvorschlag:

Außerdem empfiehlt die "Apotheken Umschau" Vereinbarungen mit dem
engsten Freundeskreis. Man kann verabreden, dass man bei wichtigen
Anlässen anruft. Auf diese Weise muss man nicht ständig seine
WhatsApps und E-Mails checken, um nachzuschauen, ob etwas Wichtiges
passiert ist.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an [email protected].

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalaudio-Service
sowie im OTS-Audioarchiv unter http://audio.ots.at

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