• 22.03.2016, 11:02:44
  • /
  • OTS0087 OTW0087

WTV zu Spendenskandal: Warum nicht auch Anrechnung der Partei-Spenden auf die Parteien-Förderung?

Wiener Tierschutzverein erklärt sich solidarisch mit betroffenen NGOs und Fundraising-Verband. Petrovic: „Angriff auf gesamte NGO-Szene Österreichs“.

Utl.: Wiener Tierschutzverein erklärt sich solidarisch mit
betroffenen NGOs und Fundraising-Verband. Petrovic: „Angriff
auf gesamte NGO-Szene Österreichs“. =

Vösendorf (OTS) - „Gemeinnützigen Hilfsorganisationen, die sich für
das Leben tausender Flüchtlinge engagieren, die Spenden von den
geförderten Kosten abzuziehen, ist eine Unverschämtheit
sondergleichen und ein Angriff auf die gesamte NGO-Szene in
Österreich“, sagt Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener
Tierschutzvereins (WTV). Der Wiener Tierschutzverein erklärt sich
daher solidarisch mit dem Fundraising Verband Austria (FVA) sowie den
betroffenen NGOs und protestiert gegen die Vorstöße der Regierung.
Der WTV ist zwar nicht direkt von diesem Vorfall betroffen, hat
allerdings selbst auch mit einer immer stärker werdenden Konkurrenz
von Einrichtungen der öffentlichen Hand, die als private
Organisationen auftreten und so um Spenden bitten, zu kämpfen.

„Wenn Bund und Länder schon so „sparsam“ beziehungsweise arm sind,
dass sie in immer mehr Bereichen Spendengelder auf Leistungsentgelte
anrechnen wollen oder selbst in die Gestalt von Spendenorganisationen
schlüpfen und mit ihrer ganzen Macht echten, privaten Hilfs-Vereinen
Konkurrenz um Spendengelder machen, dann sollen auch alle Spenden an
politische Parteien und ihre Vorfeld-Organisationen die staatliche
Parteienförderung reduzieren. Es gilt doch immer noch der
Gleichheits-Grundsatz, oder nicht?“, sagt Petrovic.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WTV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel