Hakel: ORF-Programm entsteht nicht im FPÖ-Generalsekretariat

„Journalistische Freiheit der ORF-RedakteurInnen ist zu akzeptieren“

Wien (OTS/SK) - „Ich muss Herbert Kickl enttäuschen: Das ORF-Programm entsteht nicht im FPÖ-Generalsekretariat und wird das auch in Zukunft nicht“, reagierte SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel auf die „Polemik“ von FPÖ-Abgeordnetem Kickl in der heutigen Fragestunde des Nationalrats. „Die Politik hat sich grundsätzlich aus der Einladungspolitik zu ORF-Sendungen herauszuhalten und die journalistische Freiheit der Redaktion zu akzeptieren. Dass FPÖlern das schwerfällt, davon können die ORF-RedakteurInnen ein Lied aus der schwarz-blauen Regierungszeit singen“, erinnerte Hakel. ****

Hakel sprach von einer „künstlichen Aufregung“ angesichts eines Interviews mit dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann, das analog zur Sendung von Anne Will mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel konzipiert war. „Die FPÖ nimmt dieses Interview jetzt zum Anlass für inakzeptable Attacken gegen ORF-JournalistInnen und ihre journalistische Freiheit – nicht umsonst haben sich die verantwortlichen RedakteurInnen in den letzten Tagen auch mehrfach öffentlich gegen die Unterstellung von politischer Einflussnahme gewehrt“, betont die SPÖ-Abgeordnete.

Generell habe sich das bestehende Rundfunkgesetz bewährt: „Der ORF hat gerade in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte vorzuweisen – ich verweise nur auf die zahlreichen Filmpreise, die international hochgelobte Organisation des Songcontests sowie die schwarzen Zahlen des Unternehmens.“ (Schluss) bj/ah/mp

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