- 17.03.2016, 12:09:54
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Hakel: ORF-Programm entsteht nicht im FPÖ-Generalsekretariat
„Journalistische Freiheit der ORF-RedakteurInnen ist zu akzeptieren“
Utl.: „Journalistische Freiheit der ORF-RedakteurInnen ist zu
akzeptieren“ =
Wien (OTS/SK) - „Ich muss Herbert Kickl enttäuschen: Das ORF-Programm
entsteht nicht im FPÖ-Generalsekretariat und wird das auch in Zukunft
nicht“, reagierte SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel auf die
„Polemik“ von FPÖ-Abgeordnetem Kickl in der heutigen Fragestunde des
Nationalrats. „Die Politik hat sich grundsätzlich aus der
Einladungspolitik zu ORF-Sendungen herauszuhalten und die
journalistische Freiheit der Redaktion zu akzeptieren. Dass FPÖlern
das schwerfällt, davon können die ORF-RedakteurInnen ein Lied aus der
schwarz-blauen Regierungszeit singen“, erinnerte Hakel. ****
Hakel sprach von einer „künstlichen Aufregung“ angesichts eines
Interviews mit dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann, das
analog zur Sendung von Anne Will mit der deutschen Bundeskanzlerin
Merkel konzipiert war. „Die FPÖ nimmt dieses Interview jetzt zum
Anlass für inakzeptable Attacken gegen ORF-JournalistInnen und ihre
journalistische Freiheit – nicht umsonst haben sich die
verantwortlichen RedakteurInnen in den letzten Tagen auch mehrfach
öffentlich gegen die Unterstellung von politischer Einflussnahme
gewehrt“, betont die SPÖ-Abgeordnete.
Generell habe sich das bestehende Rundfunkgesetz bewährt: „Der ORF
hat gerade in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte vorzuweisen –
ich verweise nur auf die zahlreichen Filmpreise, die international
hochgelobte Organisation des Songcontests sowie die schwarzen Zahlen
des Unternehmens.“ (Schluss) bj/ah/mp
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