Erbin nach Karl Mayländer hat das 95. Lebensjahr, Elisabeth Leopold das 90. Lebensjahr überschritten

Bis heute wurden fünf Schiele-Zeichnungen aus dem Leopold-Museum nicht restituiert

Wien (OTS) - Die Erbin nach Karl Mayländer ist heute 95 Jahre und 58 Tage alt. Frau Dr. Elisabeth Leopold, Vorstandsmitglied der Leopold-Museum Privatstiftung, hat ebenfalls das 90. Lebensjahr überschritten. Die Israelitische Kultusgemeinde wünscht beiden Damen ein langes Leben.

Nach wie vor befinden sich fünf Schiele-Zeichnungen aus der Sammlung Mayländer im Leopold-Museum. Die Zeichnungen wurden bisher nicht zurückgegeben, obwohl dies das rechtlich und moralisch Gebotene wäre. Stattdessen spricht das Leopold-Museum (O-Ton News vom 12.3.2016) von "einem neuen Fall in der Größenordnung von sechs bis sieben Millionen Euro".

Für alle Beteiligten wäre die Restitution die bessere Lösung. Steuergeld, davon lebt das Leopold-Museum, daraus würden die "sechs bis sieben Millionen" bedient werden, könnte für den Betrieb des Museums sowie für Ausstellungen und nicht für die Bereinigung der Vergangenheit verwendet werden. Die – rechtlich und moralisch – saubere Lösung, nämlich die Rückgabe der Zeichnungen, würde weder Steuergeld kosten, noch den Bestand der Sammlung Leopold auch nur im Ansatz gefährden. Das Leopold-Museum verfügt über 180 Schiele-Zeichnungen, so dass die Rückstellung der fünf Zeichnungen leicht zu verkraften wäre.

Eine Initiative der
Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Rückfragen & Kontakt:

Israelitische Kultusgemeinde, Erika Jakubovits, Exekutivdirektorin, Tel: +43 664 201242

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IKG0001