Westbahnstrecken-Verschwenkung: OÖVP Linz-Land und Flurschutzgemeinschaft arbeiten mit falschen Zahlen

ÖBB: Richtigstellung

Linz / Hörsching / Pasching (OTS) - Die ÖBB arbeiten intensiv am viergleisigen Ausbau der Weststrecke. Der Bahnausbau ist auf gutem Weg – rund eine Milliarde Euro soll in das Projekt Linz-Wels investiert werden, wobei als Baubeginn das Jahr 2018 vorgesehen ist. Im Zuge des Ausbaus wird es im Bereich der Gemeinden Hörsching/Pasching zu einer Verschwenkung der Bahntrasse kommen, die viele Vorteile bringt – unter anderem ist sie um 20 Millionen Euro günstiger als der Ausbau der bestehenden Trasse.

In einer Aussendung von OÖVP Linz-Land und der Flurschutzgemeinschaft Hörsching/Pasching von heute wird gegen die Verschwenkung argumentiert. Bedauerlicherweise sind die meisten der darin verwendeten Zahlen falsch, somit gehen auch die abgeleiteten Argumente ins Leere.

So beträgt der Flächenverbrauch für die Verschwenkung nicht wie behauptet 170 Hektar, sondern sieben Hektar. Die Kosten für die Verschwenkung betragen nicht 660 Millionen Euro, sondern einen Bruchteil davon (rund 100 Mio. Euro). Eine Verschwenkung bringt auch keine Beeinträchtigung der Reisegeschwindigkeit der Züge – stattdessen bleibt diese gleich. Zudem zeigen die von der OÖVP Linz-Land und der Flurschutzgemeinschaft verbreiteten Bilder des zukünftigen Trassenverlaufs einen um mehr als 40 Prozent breiteren Verlauf der Trasse, als dieser tatsächlich sein wird.

Die ÖBB arbeiten weiter mit Hochdruck an der Umsetzung der Infrastrukturprojekte in Oberösterreich. Diese sichern jährlich tausende Arbeitsplätze von lokalen und regionalen Zulieferern und ermöglichen modernes, rasches Reisen sowie einen reibungslosen, umweltfreundlichen Güterverkehr auf der Schiene. Mit einer jährlichen Investitionssumme von fast einer Viertelmilliarde Euro sind die ÖBB der größte Investor in Oberösterreich. Eines der wichtigsten Projekte der nächsten Jahre ist viergleisige Ausbaus der Strecke Linz – Wels, der neben der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich auch die Möglichkeit zur Einrichtung einer vom Land Oberösterreich gewünschten S-Bahn zwischen Linz und Wels bringt. Das Gewerbegebiet am Flughafen wird an die Weststrecke angebunden, was den Standort attraktiver macht. Im Zuge des intensiven Infrastrukturausbaus in Oberösterreich stehen die ÖBB laufend im Gespräch mit Anrainern, Betroffenen, Bürgerinitiativen sowie der Politik. Voraussetzung für gute und zielführende Gespräche ist aber das Verwenden der korrekten Projektfakten und Zahlen. Die Kommunikation irreführender oder falscher Zahlen schadet der Gesprächskultur und behindert die rasche Umsetzung dieser dringend nötigen Infrastrukturmaßnahmen im Zentralraum.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 466 Mio. Fahrgäste und 111,7 Mio. Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2015 mit 96,3 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas.
Konzernweit sorgen 39.481 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich 1.724 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio. Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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