- 11.03.2016, 15:15:46
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Westbahnstrecken-Verschwenkung: OÖVP Linz-Land und Flurschutzgemeinschaft arbeiten mit falschen Zahlen
ÖBB: Richtigstellung
Utl.: ÖBB: Richtigstellung =
Linz / Hörsching / Pasching (OTS) - Die ÖBB arbeiten intensiv am
viergleisigen Ausbau der Weststrecke. Der Bahnausbau ist auf gutem
Weg – rund eine Milliarde Euro soll in das Projekt Linz-Wels
investiert werden, wobei als Baubeginn das Jahr 2018 vorgesehen ist.
Im Zuge des Ausbaus wird es im Bereich der Gemeinden
Hörsching/Pasching zu einer Verschwenkung der Bahntrasse kommen, die
viele Vorteile bringt – unter anderem ist sie um 20 Millionen Euro
günstiger als der Ausbau der bestehenden Trasse.
In einer Aussendung von OÖVP Linz-Land und der Flurschutzgemeinschaft
Hörsching/Pasching von heute wird gegen die Verschwenkung
argumentiert. Bedauerlicherweise sind die meisten der darin
verwendeten Zahlen falsch, somit gehen auch die abgeleiteten
Argumente ins Leere.
So beträgt der Flächenverbrauch für die Verschwenkung nicht wie
behauptet 170 Hektar, sondern sieben Hektar. Die Kosten für die
Verschwenkung betragen nicht 660 Millionen Euro, sondern einen
Bruchteil davon (rund 100 Mio. Euro). Eine Verschwenkung bringt auch
keine Beeinträchtigung der Reisegeschwindigkeit der Züge –
stattdessen bleibt diese gleich. Zudem zeigen die von der OÖVP
Linz-Land und der Flurschutzgemeinschaft verbreiteten Bilder des
zukünftigen Trassenverlaufs einen um mehr als 40 Prozent breiteren
Verlauf der Trasse, als dieser tatsächlich sein wird.
Die ÖBB arbeiten weiter mit Hochdruck an der Umsetzung der
Infrastrukturprojekte in Oberösterreich. Diese sichern jährlich
tausende Arbeitsplätze von lokalen und regionalen Zulieferern und
ermöglichen modernes, rasches Reisen sowie einen reibungslosen,
umweltfreundlichen Güterverkehr auf der Schiene. Mit einer jährlichen
Investitionssumme von fast einer Viertelmilliarde Euro sind die ÖBB
der größte Investor in Oberösterreich. Eines der wichtigsten Projekte
der nächsten Jahre ist viergleisige Ausbaus der Strecke Linz – Wels,
der neben der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich auch
die Möglichkeit zur Einrichtung einer vom Land Oberösterreich
gewünschten S-Bahn zwischen Linz und Wels bringt. Das Gewerbegebiet
am Flughafen wird an die Weststrecke angebunden, was den Standort
attraktiver macht. Im Zuge des intensiven Infrastrukturausbaus in
Oberösterreich stehen die ÖBB laufend im Gespräch mit Anrainern,
Betroffenen, Bürgerinitiativen sowie der Politik. Voraussetzung für
gute und zielführende Gespräche ist aber das Verwenden der korrekten
Projektfakten und Zahlen. Die Kommunikation irreführender oder
falscher Zahlen schadet der Gesprächskultur und behindert die rasche
Umsetzung dieser dringend nötigen Infrastrukturmaßnahmen im
Zentralraum.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern
jährlich 466 Mio. Fahrgäste und 111,7 Mio. Tonnen Güter
umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus
erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB
gehörten 2015 mit 96,3 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten
Bahnen Europas.
Konzernweit sorgen 39.481 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus
(zusätzlich 1.724 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Mio.
Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des
Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.
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