• 10.03.2016, 10:29:29
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Österreich ignoriert iranischen Antisemitismus

Will Bundespräsident Fischer Rohani dennoch Ende März empfangen?

Utl.: Will Bundespräsident Fischer Rohani dennoch Ende März
empfangen? =

Wien (OTS) - Der Iran testete gestern zwei Langstreckenraketen mit
der Aufschrift "Israel muss ausgelöscht werden". Für die
Österreichische Republik ist das kein Grund, den iranischen
Staatspräsidenten Rohani nicht zu empfangen.

Während bei Gedenkreden gerne der Satz "Niemals wieder!" Verwendung
findet, sind diese Worte schnell vergessen wenn es um den Iran geht.
Dafür wird Israel selektiv bei Empfängen, unter Außerachtlassung der
diplomatischen Etikette, kritisiert.

Es stellt sich die Frage, ob es sich hier nur um ökonomischen
Egoismus handelt oder ob die Gründe nicht tiefer liegen.
Bewundert man vielleicht den Iran ob seines Verhandlungserfolges, der
ihm nach Ablauf des geschlossenes Vertrages eine atomare Aufrüstung
ermöglicht? Und wird hier nicht eine insgeheime Genugtuung ob der
aggressiven Sprache gegen den jüdischen Staat deutlich?

Eine bleibende Konsequenz aus der Shoah für das jüdische Volk ist es,
Drohungen immer ernst zu nehmen. "Wenn all die Reden bei
Gedenkjahrestagen wie dem Novemberpogrom keine leeren Worte sein
sollen, muss diese Einladung zurückgenommen werden", fordert der
Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch.

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitischen Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft

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