- 09.03.2016, 13:38:41
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Schittenhelm: Besonderer Schutz und Betreuung für Frauen und Kinder auf der Flucht
ÖVP-Frauensprecherin erfreut über gemeinsamen Antrag aller Frauensprecherinnen – „Gemeinsames Vorgehen ist gutes Signal“
Utl.: ÖVP-Frauensprecherin erfreut über gemeinsamen Antrag aller
Frauensprecherinnen – „Gemeinsames Vorgehen ist gutes Signal“ =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Schutz, Hilfe und Betreuung für Frauen und
Kinder auf der Flucht – das ist unser gemeinsames Anliegen und der
Antrag aller Frauensprecherinnen der Parlamentsparteien ein gutes
Signal“. Das sagte ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea Schittenhelm zu
dem Antrag der Frauensprecherinnen von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen, Team
Stronach und Neos, der in der heutigen Sitzung des
Menschenrechtsausschusses behandelt und einstimmig beschlossen wurde.
In diesem Antrag wird die Bundesregierung ersucht, sich beim UNHCR
dafür einzusetzen, die Gefahrenquellen für Frauen und minderjährige
unbegleitete Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern zu reduzieren und
diese Menschen bestmöglich zu schützen. In Österreich sei man auf
diese Situation eingestellt: „Die Bestimmungen des
Gewaltschutzgesetzes, das wir in Österreich geschaffen haben, kommt
auch Frauen und Kindern in Flüchtlings-Betreuungsstellen zu Gute“, so
Schittenhelm. „Die Innenministerin hat besonders darauf geachtet,
dass alleine reisende Frauen und unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge einen besonderen Betreuungsstandard erhalten – in der
Unterbringung und in der Betreuung.“
So werden etwa zur besonderen Unterstützung dieser Frauen und
Minderjährigen spezielle Deutschkurse für Frauen zu
frauenspezifischen Themen und zusätzliche psychologische Betreuung
angeboten. Für eine wesentliche Maßnahme hält Schittenhelm auch die
Regelung, dass das Personal des Sicherheitsdienstes in den
Betreuungsstellen ausschließlich weiblich sein muss. „Das ist wichtig
für das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen der zu betreuenden Frauen
und Kinder.“
„Ich wünsche mir, dass ähnliche situationssensible Bestimmungen auch
in den anderen Betreuungsstellen außerhalb unseres Landes wirksam
wären“, schloss die ÖVP-Frauensprecherin.
(Schluss)
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