- 09.03.2016, 12:34:45
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Kärnten sieht Zukunft in Forschung und Entwicklung
LH Kaiser bei Zukunftskongress in Graz – Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Joanneum Research ist Schritt in starke Zukunft – Südachse mit Steiermark birgt viel Potential
Utl.: LH Kaiser bei Zukunftskongress in Graz – Zusammenarbeit
zwischen Kärnten und Joanneum Research ist Schritt in starke
Zukunft – Südachse mit Steiermark birgt viel Potential =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Forschung und Entwicklung standen heute,
Mittwoch, im Grazer Messe Congress im Mittelpunkt. Dorthin hatte das
Joanneum Research zur „Zukunftskonferenz 2016“ geladen.
Geschäftsführer Wolfgang Pribyl freute sich in seiner Eröffnungsrede
über mehr als 460 Besucher. Neben dem Grazer Bürgermeister Siegfried
Nagl und dem steirischen Landesrat Christopher Drexler richtete sich
auch der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser an das hochrangige
Publikum. Unter dem Titel „Managing and Leading in an Age of
Exponential Change: A Silicon Valley Perspective” referierte Prof.
Dr. Shyam J. Kamath, Dekan und Professor am College of Business an
der California State University in Monterey Bay.
Als Landeshauptmann stimme ihn die Zusammenarbeit mit dem Joanneum
Research besonders glücklich, weil damit ein wesentlicher Schritt im
Bereich der Forschung und Entwicklung gesetzt wurde. Auch wenn es
für Kärnten momentan vorwiegend darum gehe, die Ereignisse der
Vergangenheit zu bewältigen, sei man doch auch bemüht, der Zukunft
positiv zu begegnen. Mit dem Lakeside Park und dem dort beheimateten
Robotik Institut sei es möglich, den Wirtschaftsstandort Kärnten
weiter zu attraktivieren und weltweit Fuß zu fassen. „Ich bin
überzeugt davon, dass die Zusammenarbeit zwischen Kärnten und der
Steiermark und die damit entstandene Süd-Achse wissenschaftlich und
gesellschaftlich eine positive Entwicklung für die Menschen die dort
leben mit sich bringt“, zeigte sich Kaiser zuversichtlich.
Als zügigen Prozess mit einem guten Ende bezeichnete Drexler die
Verhandlungen mit Kärnten bezüglich der Partnerschaft, die auf der
Seite Kärntens von der zuständigen Referentin LHStv.in Gaby Schaunig
geführt wurde. „Ich bin mir sicher, dass sich entlang der Süd-Achse
Kärnten und Steiermark auch in Zukunft noch einiges tun wird“,
betonte der steirische Landesrat in seiner Eröffnungsrede.
Das Land Kärnten ist über seine Betriebsansiedelungs- und
Beteiligungsgesellschaft (Babeg) am Joanneum Research beteiligt, die
durch die Vorstand Hans Schönegger und KWF-Vorstand Erhard Juritsch
in Graz vertreten waren. Der Anteil unseres Bundeslandes liegt bei 15
Prozent. Im Vorjahr wurde im Lakeside Park im Rahmen einer
Forschungskooperation das federführende Institut für Robotik
eröffnet. Insgesamt umfasst das Joanneum Research sieben Institute in
der Steiermark, in Kärnten und in Wien. Das Jahresbudget erstreckt
sich über 40 Millionen Euro. 450 Mitarbeiter wickeln im Jahr rund 500
Projekte ab. In Klagenfurt sind unter der Leitung von Direktor
Michael Hofbauer 15 Mitarbeiter beschäftigt.
(Schluss)
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