- 09.03.2016, 12:27:12
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ITB: Österreich punktet im Match um Gäste aus der ganzen Welt
Tourismus mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. ÖW erhält Sondermittel für verstärkte Internationalisierung. ITB-Auftritt im Zeichen von #austriantime.

Utl.: Tourismus mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. ÖW erhält
Sondermittel für verstärkte Internationalisierung.
ITB-Auftritt im Zeichen von #austriantime. =
Wien (TP/OTS) - Tourismus gilt weltweit als Wachstumsbranche und
wichtiger Wirtschaftsfaktor. 2015 haben sich fast 1,2 Milliarden
Menschen auf eine touristische Reise ins Ausland begeben - ein
Rekordwert, der rund 50 Millionen zusätzliche internationale
Nächtigungen bedeutete. Damit war 2015 bereits das sechste Jahr mit
einer überdurchschnittlichen Wachstumsrate der internationalen
Ankünfte seit der Krise im Jahr 2010. Und auch für 2016 erwartet die
UNWTO einen weltweiten Anstieg von etwa vier Prozent.
Europa war 2015 mit 609 Mio. Gästen (+5% bzw. 29 Mio. mehr als 2014)
und einem weltweiten Anteil von 51 Prozent führend bei den
internationalen Ankünften. Für 2016 werden zusätzlich 26 Mio. Gäste
(+4%), damit in Summe rund 635 Millionen Gäste erwartet. „Von diesem
Trend kann ein starkes Tourismusland wie Österreich besonders
profitieren. Die stärkere Erschließung neuer Herkunftsmärkte ist und
bleibt daher das Gebot der Stunde", sagt Wirtschafts- und
Tourismusminister Dr. Reinhold Mitterlehner anlässlich der Eröffnung
der 50. ITB in Berlin, einer der Leitmessen der weltweiten
Reisebranche. Die Internationalisierung sei ein wesentliches
Erfolgsrezept und müsse weiter vorangetrieben werden. „Besonders
großes Potenzial für Österreich liegt vor allem in neuen Fernmärkten
wie in China und Südkorea, aber auch in Zentraleuropa“, so
Mitterlehner.
Potenzial der neuen Märkte nutzen - traditionelle
Herkunftsmärkte nicht vernachlässigen
Insbesondere China gilt aktuell als der größte Wachstumsmarkt im
weltweiten Tourismus, im vergangenen Jahr reisten 109 Millionen
Chinesen ins Ausland. „China ist das neue Japan. In den vergangenen
vier Jahren hat sich die Anzahl der Gäste aus China in Europa
verdoppelt, und immer öfter führt die Reise auch nach Österreich",
erläutert Mitterlehner. 2015 lag China mit über 715.000 Gästen (+44%
im Vergleich zum Vorjahr) bereits an sechster Stelle der
ausländischen Ankünfte in Österreich, und damit zum Beispiel schon
vor dem Nachbarland Tschechien. Daher wird die Österreich Werbung in
diesen boomenden Markt einen großen Teil des vom
Wirtschaftsministerium für 2016 zur Verfügung gestellten
Sonderbudgets in Höhe von vier Millionen Euro investieren. Rückenwind
erwartet sich Mitterlehner auch von den zwölf zusätzlichen
Visaannahmestellen, die bis Ende April in verschiedenen chinesischen
Städten eröffnet werden.
In der Kommunikation setzt die ÖW in China heuer neben den Themen
Städte, Hochkultur und Luxury Travel auch auf Natur, Volkskultur und
Bergerlebnis. „Gerade in diesen Bereichen sehen wir großes Potenzial
für Urlaub in Österreich. Ein vielfältiger Marketing-Mix aus Offline-
und Online-Aktivitäten soll chinesische Gäste für unser Angebot
begeistern. Im April werden in Peking zwei U-Bahn-Züge innen und
außen mit Motiven zu Stadt- bzw. Naturerlebnis ausgestattet unterwegs
sein. Ein weiteres Highlight ist der erstmalige Auftritt Österreichs
bei der Luxus-Messe ILTM Asia 2016 in Shanghai sowie der Austrian
Destination Summit für den asiatischen Markt, der ausgewählten
Reiseveranstaltern, -büros und -journalisten sowie Bloggern im
September in Wien eine Austauschplattform bieten soll“, konkretisiert
ÖW-Geschäftsführerin Dr. Petra Stolba.
Parallel dazu darf nicht auf die Sicherung der hart umkämpften Märkte
in Europa vergessen werden. So werden im Rahmen des Impulsprogramms
für den Tourismus, das von der WKO mitfinanziert wird, auch
europäische Märkte wie Großbritannien, Italien, Polen und Deutschland
verstärkt ins Visier genommen. Zudem will man verstärkt Betriebe
motivieren, ihr Marketing auf neue Märkte auszuweiten.
Aus Zentral- und Osteuropa zum Beispiel haben sich in den letzten 20
Jahren die Gästezahlen mehr als vervierfacht: von 740.000 im Jahr
1995 auf über 3 Millionen im Jahr 2015. Weiteres Wachstumspotenzial
sieht die ÖW hier vor allem noch im Sommer. Und auch im wichtigsten
Herkunftsmarkt Deutschland muss sich Österreich anstrengen, seine
ausgezeichnete Position (beliebtestes Kurzreiseziel im Ausland, Platz
4 bei allen Urlaubsreisen ins Ausland) abzusichern.
Besondere Kompetenzen Österreichs im Scheinwerferlicht
Wie die IBT verdeutlicht, wird der Wettbewerb um den Gast immer
intensiver. Waren es bei der ersten Messe im September 1966 neun
Aussteller aus fünf Ländern, präsentieren sich heuer auf der 50. ITB
über 10.000 Aussteller aus allen fünf Kontinenten. „Um sich aus der
Masse der Destinationen hervorzuheben, braucht es zum einen eine
klare Positionierung zur Differenzierung vom Mitbewerb, zum anderen
die richtigen Zugänge zu den potenziellen Gästen. Basierend auf der
starken Marke „Urlaub in Österreich“ rückt die ÖW daher Facetten
Österreichs ins Scheinwerferlicht, die auf aktuelle gesellschaftliche
Veränderungen Bezug nehmen und für unsere Urlaubsgäste daher höchst
relevant sind“, so Stolba.
Beim aktuellen Schwerpunkt #austriantime, mit dem sich Österreich
auch auf der ITB präsentiert, geht es um die wachsende Sehnsucht nach
mehr "Eigenzeitlichkeit“: Immer mehr Menschen wünschen sich, wieder
mehr Zeit für sich selbst zu finden und diese sinn- und genussvoll zu
nutzen. Österreichs Naturräume bieten ein enormes Potenzial, um diese
Sehnsucht zu stillen. Hier erleben Gäste unvergessliche Momente, die
nur ihnen selbst gehören“, erläutert Stolba. Neben hochwertigem
multimedialen Content zu dieser besonderen Eignung Österreichs, der
2016 weltweit in der Kommunikation zum Einsatz kommt, wird in sechs
Märkten (darunter Deutschland) auch die crossmediale Kampagne
#austriantime mit einem starken Online-Schwerpunkt ausgerollt.
Ausblick und Investitionsbereitschaft lässt Aufwärts-Trend
erkennen
Für das laufende Tourismusjahr ist Mitterlehner optimistisch. Die
erste Hälfte der laufenden Wintersaison (November 2015 - Jänner 2016)
konnte trotz Wetterkapriolen mit einem neuen Rekorden bei
Nächtigungen (29,3 Mio., +0,6%) und Gästen (8,5 Mio., +2,7%)
abgeschlossen werden. Im Vorjahr sind laut WIFO auch die Umsätze real
wieder um 2,3 Prozent gestiegen. „Abgerechnet wird am Schluss, aber
ein gut gebuchter Februar und frühe Ostern lassen ein gutes
Gesamtergebnis für die Wintersaison erwarten“, rechnet Mitterlehner
mit einer positiven Saisonbilanz. "Das Tourismusland Österreich ist
nach wie vor attraktiv und wettbewerbsfähig."
Auch die Investitionen steigen wieder. Das angesuchte Kreditvolumen
bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) hat sich von
Dezember 2015 bis Februar 2016 (im Vergleich zur entsprechenden
Vorjahresperiode) mehr als verdoppelt, nämlich von rund 38 auf 84
Millionen (+120%). "Der Aufwärtstrend ist ein positives Signal, denn
von den anstehenden Investitionen profitieren sowohl der Tourismus,
als auch die damit verbundenen Wirtschaftszweige", betont
Mitterlehner.
Weitere Informationen finden Sie im ÖW-Newsroom unter
https://newsroom.austriatourism.com
Video - Download- und Einbindungsdetails unter:
http://www.tourismusvideo.at/v/itb-sterreich-punktet-im-match-um-gste-aus-der-ganzen-welt/
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