- 09.03.2016, 12:01:19
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FPÖ-Obermayr: Antibiotika in Handelsverträge einbeziehen
"Die Bürger wollen kein verseuchtes Fleisch durch die TTIP-Hintertür"
Utl.: "Die Bürger wollen kein verseuchtes Fleisch durch die
TTIP-Hintertür" =
Wien (OTS) - "Laut einer Studie aus dem vergangenen Jahr wird bis
2030 weltweit ein Anstieg der in der Tierzucht verwendeten
Antibiotika auf über 100.000 Tonnen pro Jahr erwartet. Diesem Trend
folgen die europäischen Landwirte erfreulicherweise nicht, denn in
den Mitgliedsländern ist die Verwendung rückläufig, aber in den USA
sieht es ganz anders aus" kommentierte der freiheitliche EU-
Abgeordnete die heutige Verschärfung des EU-Tierarzneimittelgesetzes.
"Es ist daher zwar richtig, unsere Landwirtschaft bei ihrem
verantwortungsbewussten Umgang mit Medikamenten zu bestärken, sowohl
aus Gründen des Tier- wie auch des Verbraucherschutzes. Allerdings
ist es mir vollkommen unverständlich, warum diese für uns mit Recht
so wichtigen Grundsätze dann nicht konsequent Eingang in unsere
Handelsverträge finden," bemerkte Obermayr mit Blick auf die
gegenwärtige Debatte zum transatlantischen Handelsabkommen TTIP.
"13.600 Tonnen Antibiotika wurden zuletzt in der US-Tierzucht
jährlich verwendet, 97 Prozent davon ohne tierärztliche
Verschreibung. Das ist dem europäischen Konsumenten nicht zuzumuten.
Wir fordern gesundes Fleisch aus heimischer Landwirtschaft und keine
verseuchten Billignahrungsmittel durch die TTIP-Hintertür!", so
Obermayr.
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