- 08.03.2016, 15:25:16
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Gewerbe und Handwerk zum Frauentag: 55 Prozent der Betriebe in weiblicher Hand!
Mit Potentialanalyse den richtigen Beruf entdecken – weibliche Stärken in klassisch männlichen Lehrberufen gefragt
Utl.: Mit Potentialanalyse den richtigen Beruf entdecken – weibliche
Stärken in klassisch männlichen Lehrberufen gefragt =
Wien (OTS) - „Den heimischen Jugendlichen stehen alle Lehrberufe
offen, egal ob männlich oder weiblich. Das zeigt auch, dass
inzwischen 55 Prozent der Gewerbe und Handwerksbetriebe in weiblicher
Hand sind“, betonte heute, Dienstag, die Obfrau der Bundessparte
Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster in Reaktion auf
den heutigen Internationalen Frauentag und Aussagen der ÖGJ. Eine
Diskriminierung nach Geschlecht bei der Wahl des Lehrberufes sei eine
scherwiegende Behauptung. Und auch in Sachen Verdienst seien
Ungleichheiten abgeschafft, so verdienen etwa in bisher klassischen
Frauenberufen Friseur und Friseurin gleich viel.
„Gewerbe und Handwerk bieten eine große Vielfalt an Berufen. Ich
würde im Umkehrschluss sogar sagen, dass weibliche Stärken wie
Organisations- und Teamfähigkeit in klassisch männlichen Lehrberufen
heutzutage deutlich nachgefragt sind“, unterstrich die Obfrau.
Langsam aber stetig steigen dabei die Zahlen in technischen
Lehrberufen: 6 Prozent der Hafner, Platten-und
Fliesenleger-Lehrlingen sind weiblich, bei den Maurern sind es 4
Prozent und als Spitzenwert bei den Tischlern 9 Prozent! Es sei aber
auch klar, dass hier noch viel Arbeit in der Berufsinformation und in
der Motivation liege, noch mehr Mädchen in technische Berufe zu
bekommen.
„Es ist mir ein Anliegen zu betonen, dass es wichtig ist nach
Talenten zu fördern, denn nur dann wird man in seinem Berufsleben
erfolgreich sein“, so die Spartenobfrau. Vielmehr gelte es die
handwerklichen und technischen Talente insbesondere der Mädchen zu
entdecken und zu fördern. „Wir können nur immer und immer wieder
darauf hinweisen: Die Potentialanalyse bzw. Talente-Check der
Länderkammern ist dazu da, genutzt zu werden. Mit der anschließenden
Beratung wird der passende Weg in den Beruf gefunden. Das ist eine
immens wichtige Orientierung für junge Menschen wie für deren Eltern,
denn oftmals zeichnet noch immer das Elternhaus den Weg in klassische
Berufe vor, anstatt sich neuen Lehrberufen zu öffnen“, betonte
Scheichelbauer-Schuster. (us)
Für alle die sich über die Themen der Bundessparte Gewerbe und
Handwerk informieren wollen: unter www.facebook.com/qualität
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