- 04.03.2016, 11:22:48
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ÖAW vergibt 82 Stipendien an Nachwuchsforscher/innen

Wien (OTS) - Wissenschafts-Staatssekretär Mahrer: „9 Millionen Euro
für exzellente Forschungsprojekte“. ÖAW-Präsident Zeilinger: „Anzahl
der Förderungen für junge Talente konnte erneut gesteigert werden“.
82 junge Wissenschaftler/innen wurden von der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Max Kade-Foundation am 4.
März 2016 mit einem Stipendium ausgezeichnet. Sie konnten sich mit
ihren Forschungsprojekten aus den unterschiedlichsten
wissenschaftlichen Disziplinen in einer kompetitiven Ausschreibung
durchsetzen. Die ÖAW fördert damit gezielt hochqualifizierte
Nachwuchswissenschaftler/innen, die im In- und Ausland forschen.
„Die gezielte Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist
der beste Dünger für Österreichs Zukunft. Insgesamt können wir die
jungen Wissenschaftler mit rund 9 Millionen Euro unterstützen, wovon
der größte Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert wird. Diese
Unterstützung in die Spitzenforschung dieses Landes lässt uns unser
Ziel bald erreichen: Österreich soll zu den Innovation-Leadern in
Europa aufschließen“, erklärte Harald Mahrer, Staatssekretär im
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, bei der
feierlichen Verleihung der Stipendien im Festsaal der ÖAW.
Mit den Nachwuchsförderprogrammen DOC, DOC-team und MAX KADE werden
Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Naturwissenschaften, der Life
Sciences und Medizin, der darstellenden Künste, sowie den Geistes-,
Sozial- und Rechtswissenschaften finanziell unterstützt. Insgesamt 75
Nachwuchswissenschaftler/innen wurden in das Doktorandenprogramm DOC
aufgenommen, drei DOC-team-Stipendien wurden an Doktorand/inn/en
verliehen, die an interdisziplinären Projekten im geistes-, sozial-
und kulturwissenschaftlichen Bereich arbeiten. Mit einem MAX
KADE-Stipendium können zudem vier Post-Docs in den USA forschen.
„Die individuelle Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist
der ÖAW ein zentrales Anliegen. Denn diese jungen Talente sind die
Zukunft der Forschung“, betonte Akademie-Präsident Anton Zeilinger.
„Ich freue mich daher sehr, dass es der ÖAW gelungen ist, die
Bewilligungen erneut zu steigern und wir in diesem Jahr 82
herausragende Nachwuchsforscherinnen -und forscher auf ihrem Weg zu
einer vielversprechenden wissenschaftlichen Karriere unterstützen
können. Besonders erfreulich ist zudem, dass über die Hälfte der
Ausgezeichneten, nämlich 58 Prozent, Frauen sind.“
Nach der Ausschreibung der Stipendien waren rund 300 Bewerbungen bei
der ÖAW eingegangen. Die aussichtsreichsten Projekte wurden durch ein
internationales peer-review-Verfahren ausgewählt und in eines der
Förderprogramme aufgenommen. Die Bewilligungsquote konnte im
Vergleich zum Vorjahr deutlich von 20 Prozent auf 28 Prozent erhöht
werden. Das Spektrum der Stipendienprojekte reicht von Arbeiten zu
Plastik in den Ozeanen oder der „Genschere“ CRISPR bis hin zur
Begleitforschung zum Chinesischlernen im eTandem. Bis zum 11. März
können Interessierte sich in der Aula der ÖAW selbst einen Eindruck
von den Ideen der jungen Wissenschaftler/innen verschaffen. Dort
werden alle geförderten Forschungsvorhaben in einer
Poster-Ausstellung vorgestellt.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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