• 02.03.2016, 09:27:19
  • /
  • OTS0033 OTW0033

Greenpeace-Marktcheck: Osterangebot der Supermärkte überwiegend gut

Warnung vor bedenklichen Eierfarben zum Selberfärben

Utl.: Warnung vor bedenklichen Eierfarben zum Selberfärben =

Wien (OTS) - Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes hat der
Greenpeace-Marktcheck das Angebot der österreichischen Supermärkte
für die Osterjause unter die Lupe genommen. Neben Ostereiern waren
auch Osterschinken, Osterbackwaren und Frisch-Eier Bestandteil des
Tests. Bewertet wurden die Verfügbarkeit von biologischen Produkten,
die Verwendung von unbedenklichen Eierfarben, der Einsatz von
gentechnisch verändertem Futter sowie die Haltungsbedingungen der
Hühner. Von den acht Supermarktketten im Test erhielten fünf die Note
„Gut“ und drei ein „Befriedigend“. Testsieger ist das Tiroler
Unternehmen MPreis, Platz Zwei geht an Hofer.

„Besonders positiv ist das Eierangebot aufgefallen. Alle erhältlichen
Ostereier sind mit unbedenklichen Farben gefärbt und wurden ohne
Gentechnik-Futtermittel hergestellt“, sagt Gundi Schachl,
Marktcheck-Expertin von Greenpeace in Österreich, und betont weiter:
„Auch das Angebot der Supermärkte an biologischen Produkten ist
überwiegend gut.“ Bis auf den Letztplatzierten des Rankings, Penny
Markt, haben alle Supermärkte Ostereier in Bio-Qualität und
Bio-Schinken für die Osterjause im Sortiment. Ungefärbte
Bio-Frisch-Eier sind überall erhältlich.

Klaren Verbesserungsbedarf sieht Greenpeace hingegen bei den
Eierfarben zum Selberfärben, wo nach wie vor die bedenklichen
Azofarben im Angebot aller Supermärkte überwiegen. Sie stehen unter
anderem im Verdacht, Hyperaktivität bei Kindern auszulösen. „Gerade
Kinder kommen beim Eierfärben direkt mit den bedenklichen Stoffen in
Kontakt. Falls die Schale beim Kochen springt, gelangen die Farben
direkt aufs Ei“, warnt Gundi Schachl. „Wenn es bei den gefärbten
Eiern gelingt, auf diese Farben zu verzichten, ist es nicht
nachvollziehbar, dass die Produkte zum Selberfärben nach wie vor
Problem-Farben enthalten.“

Kritik gibt es von Greenpeace auch für die konventionell
hergestellten Fleischprodukte in den Supermärkten. Schinken,
Geselchtes und Speck, speziell für die Osterjause, sind in
gentechnikfreier Qualität in den Supermärkten nicht erhältlich.
„Konsumentinnen und Konsumenten, die keine Gentechnik im Essen wollen
und auf artgemäße Tierhaltung Wert legen, greifen am besten zu
Bio-Produkten", empfiehlt Gundi Schachl. Bei Osterbackwaren trennt
sich die Spreu vom Weizen: Bio-Pinzen gibt es neben MPreis nur bei
Hofer, bei letzterem allerdings nicht in allen Filialen. Billa und
Merkur haben eine Pinze mit Bio-Eiern im Sortiment. „Wer generell auf
Bio-Qualität Wert legt, ist natürlich im Bio-Supermarkt am besten
aufgehoben. Hier gibt es übrigens auch ein gutes Angebot an
Eierfarben zum Selberfärben mit natürlichen Farbstoffen“, so Schachl
abschließend.

Weitere Informationen zu Greenpeace-Marktcheck und dem
Osterjausen-Test:
Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der
Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen
Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im
Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der
größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Alle
Informationen zum Osterjausen-Test finden Sie unter:
greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test

Bildmaterial
finden Sie hier: http://bit.ly/1TOj8ym
Die Fotos stehen für eine einmalige Verwendung unter Angabe der Photo
Credits (© Greenpeace / Georg Mayer) kostenlos zur Verfügung.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel