- 01.03.2016, 12:51:17
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Wöginger zum Pensionsgipfel: „Nachhaltigkeit für das System und Positives für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht“
Nachschärfungen bei Invaliditätspension, Rehageld und Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, Ausweitung des Pensionssplittings und Anreize für längeres Arbeiten
Utl.: Nachschärfungen bei Invaliditätspension, Rehageld und
Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, Ausweitung des
Pensionssplittings und Anreize für längeres Arbeiten =
Wien (OTS) - „Die langwierigen Pensionsverhandlungen brachten
schlussendlich ein gutes Maßnahmenpaket, welches die nachhaltige und
langfristige Sicherung und Werterhaltung unserer Pensionen mit sich
bringt. Damit sind einige wesentliche Schritte in die richtige
Richtung gelungen“, kommentiert ÖAAB-Generalsekretär und
ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger den gestrigen Pensionsgipfel
zwischen ÖVP und SPÖ.
„Für unsere Familien und Mütter konnte eine wesentliche Verbesserung
bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten (bis zu 96 Monate) für
ab 1955 geborene Frauen erreicht werden sowie auch unsere langjährige
ÖAAB-Forderung nach Erweiterung der Möglichkeit des freiwilligen
Pensionssplittings, der Übertragung von Teilgutschriften für die
Kinderziehung, von vier auf bis zu sieben Jahre pro Kind (ingesamt
maximal 14 Jahre), wurde erfüllt“, freut sich Wöginger ganz besonders
für die österreichischen Familien.
Weitere wichtige Kernpunkte des Pakets bilden maßgebliche
Nachschärfungen bei den Invaliditätspensionen und
Rehabilitationsmaßnahmen sowie der Wiedereingliederung von
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach langer Arbeitsunfähigkeit
aufgrund psychischer oder physischer Erkrankungen. Der Fokus wird
verstärkt auf der nachhaltigen Festigung und Erhöhung der
Arbeitsfähigkeit mit dem Ziel des längeren Verbleibs im Arbeitsleben
und der sanften Reintegration in den Arbeitsmarkt liegen.
Für längeres Arbeiten über das gesetzliche Pensionsantrittsalter
hinaus werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig auch
finanziell belohnt - wer länger arbeitet, wird auch mehr bekommen.
Weiters wird nach 30 Jahren Arbeit, nach echten 30 Beitragsjahren,
die Ausgleichszulage von bisher 882,78 Euro auf 1000 Euro erhöht.
Im Sinne der Nachhaltigkeit werden auch die Aufgaben der
Pensionskommission von einem stark verkleinerten Expertengremium mit
internationalen Experten, auf dessen Empfehlungen die Regierung
eingehen muss, übernommen. Neu ist der „Gerechtigkeitsmechanismus“,
das heißt, dass die Regierung dem Nationalrat verbindlich einen
Bericht über die langfristige Finanzierung der Pensionen vorlegen
muss.
„Wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit wurden erreicht“, so
Wöginger abschließend.
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