• 26.02.2016, 15:56:57
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Martha Schultz zur Bundesvorsitzenden von "Frau in der Wirtschaft" im Wirtschaftsbund gewählt

Frauen als treibende Kraft der österreichischen Wirtschaft - Schultz für flexiblere Arbeitszeiten und bessere Kinderbetreuung

Die neu gewählten Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft"
im Wirtschaftsbund, Martha Schultz.

Utl.: Frauen als treibende Kraft der österreichischen Wirtschaft -
Schultz für flexiblere Arbeitszeiten und bessere
Kinderbetreuung =

Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Bundestagung von "Frau in der
Wirtschaft" im Wirtschaftsbund wurde WKÖ-Vizepräsidentin Martha
Schultz zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. „Frau in der
Wirtschaft“ ist die Interessenvertretung für alle Unternehmerinnen
und weibliche Führungskräfte in Österreich. "Ich freue mich sehr über
diesen großen Vertrauensbeweis. Ich selbst bin Unternehmerin mit Herz
und Seele und kenne daher die Anliegen der unternehmerisch denkenden
Frauen in Österreich. Ich weiß, was es heißt einen Betrieb zu führen,
tagtäglich Verantwortung zu übernehmen und unternehmerisches Risiko
einzugehen", so Schultz, die mit 93,8 Prozent der Stimmen gewählt
wurde.

Sie folgt damit der bisherigen langjährigen Vorsitzenden Adelheid
Moretti nach. "Österreichs Wirtschaft ist weiblich. Etwa ein Drittel
der österreichischen Unternehmen wird von Frauen geführt. Für sie
werden wir uns auch in Zukunft stark machen und uns für ihre
Interessen tatkräftig einsetzen. Ich möchte Ansprechpartnerin und
Sprachrohr sein und den Stellenwert der Unternehmerinnen in der
Öffentlichkeit erhöhen“, so Schultz und weiter: „Unternehmerinnen
sind die treibende Kraft in der heimischen Wirtschaft. Für sie müssen
wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen.“

Als ihre Arbeitsschwerpunkte für 2016 skizziert sie eine weitere
Senkung der Lohnnebenkosten aber auch die Flexibilisierung der
Arbeitszeiten im Interesse von Unternehmerinnen und Mitarbeitern:
"Von flexibleren Arbeitszeiten profitieren alle. Damit stärken wir
die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und bieten mehr zeitlichen
Gestaltungsspielraum für die Mitarbeiter", unterstreicht Schultz.
Abschließend fordert sie auch einen Ausbau der Kinderbetreuung: "Wir
müssen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Da gibt es
noch Spielraum nach oben. Das muss verbessert werden.

Als Stellvertreterinnen wurden Petra Gregorits und Waltraud Rigler
gewählt.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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