- 26.02.2016, 08:38:32
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E-Wirtschaft: Energieeffizienz wirkt, aber mit großem Aufwand und viel Bürokratie
Erst abschließende Bewertung durch die Monitoringstelle bringt Sicherheit
Utl.: Erst abschließende Bewertung durch die Monitoringstelle bringt
Sicherheit =
Wien (OTS) - Die überaus positive Bilanz von Wirtschaftsministerium
und Monitoringstelle zum Energieeffizienzgesetz sieht Österreichs
E-Wirtschaft zwar als Bestätigung der eigenen Leistungen, aber
keinesfalls als Grund zum Jubeln. „Die Effizienzmaßnahmen mussten von
den Mitgliedsunternehmen hart erarbeitet werden und waren mit
erheblichen bürokratischen Aufwand und hohen Kosten verbunden“, so
Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der
Interessenvertretung der E-Wirtschaft.
Schmidt sieht vielfältige Optimierungsmöglichkeiten beim Aufwand für
die Dokumentation der Maßnahmen und der operativen Abwicklung der
Einmeldung in die Monitoring-Datenbank. Unsicherheiten in der
Bewertung ergeben sich allerdings noch, weil die Monitoringstelle
erst in den kommenden Wochen und Monaten den Lieferanten die Höhe der
Zielerreichung bekanntgeben wird.
Einen deutlichen Hinweis, wo die großen Effizienzpotenziale zu finden
seien, sieht Oesterreichs Energie bei der vom Ministerium
dargestellten Verteilung der Maßnahmen auf die einzelnen Sektoren.
Schmidt: „Der Gebäudebereich, allen voran Heizung und Warmwasser
liegen hier ganz oben im Ranking, Mobilität leistet dagegen im
Vergleich zum Energieverbrauch in diesem Sektor viel zu wenig.“ Strom
werde jedenfalls weiterhin wesentliche Beiträge zur Steigerung der
Energieeffizienz leisten. Schmidt: „Strom ist ein Motor der
Energieeffizienz, weil ein verstärkter Einsatz von elektrischer
Energie stets mit höherer Effizienz verbunden ist.“
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2014 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 68,7 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
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