E-Wirtschaft: Energieeffizienz wirkt, aber mit großem Aufwand und viel Bürokratie

Erst abschließende Bewertung durch die Monitoringstelle bringt Sicherheit

Wien (OTS) - Die überaus positive Bilanz von Wirtschaftsministerium und Monitoringstelle zum Energieeffizienzgesetz sieht Österreichs E-Wirtschaft zwar als Bestätigung der eigenen Leistungen, aber keinesfalls als Grund zum Jubeln. „Die Effizienzmaßnahmen mussten von den Mitgliedsunternehmen hart erarbeitet werden und waren mit erheblichen bürokratischen Aufwand und hohen Kosten verbunden“, so Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Schmidt sieht vielfältige Optimierungsmöglichkeiten beim Aufwand für die Dokumentation der Maßnahmen und der operativen Abwicklung der Einmeldung in die Monitoring-Datenbank. Unsicherheiten in der Bewertung ergeben sich allerdings noch, weil die Monitoringstelle erst in den kommenden Wochen und Monaten den Lieferanten die Höhe der Zielerreichung bekanntgeben wird.

Einen deutlichen Hinweis, wo die großen Effizienzpotenziale zu finden seien, sieht Oesterreichs Energie bei der vom Ministerium dargestellten Verteilung der Maßnahmen auf die einzelnen Sektoren. Schmidt: „Der Gebäudebereich, allen voran Heizung und Warmwasser liegen hier ganz oben im Ranking, Mobilität leistet dagegen im Vergleich zum Energieverbrauch in diesem Sektor viel zu wenig.“ Strom werde jedenfalls weiterhin wesentliche Beiträge zur Steigerung der Energieeffizienz leisten. Schmidt: „Strom ist ein Motor der Energieeffizienz, weil ein verstärkter Einsatz von elektrischer Energie stets mit höherer Effizienz verbunden ist.“

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche.

Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2014 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 68,7 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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